Globale Umbrüche, Repression und Gegenstrategien mit regionaler Vernetzung

FRIEDENSKONFERENZ SÜDWEST AM 5. JULI 2026 IN KARLSRUHE

Die Gefahr eines großen Krieges ist so groß wie nie. Die Bundeswehr wird zur größten Armee Europas hochgerüstet. Deutschland wird kriegstüchtig gemacht und soll Führungsmacht in Europa werden. Die Wehrpflicht soll wieder eingeführt werden. Gesundheitswesen und Infrastruktur werden auf Krieg getrimmt, Meinungsfreiheit und demokratische Rechte werden eingeschränkt. Gleichzeitig unterstützt Berlin völkerrechtswidrige Kriege der USA und Israels – politisch, mit Waffenlieferungen und der Erlaubnis, US-Militärbasen in Deutschland zu nutzen. 

Es besteht Bedarf, über die Militarisierung in Deutschland und das globale Kriegsgeschehen zu diskutieren. 
Wir haben dafür drei Themenblöcke vorgesehen, dazwischen halbstündige Pausen, die für Gespräche zum Austausch und zur Vernetzung genutzt werden können. 
Auch nach 18 Uhr können im zugehörigen Restaurant bei einem gemeinsamen Abendessen die vorhandenen Kontakte vertieft und neue geknüpft werden. 

Block 1: Geopolitische Analyse

mit Peter Wahl, Publizist mit Schwerpunkt Internationale Beziehungen

Block 2: Gesellschaftliche Formierung, Meinungsmanipulation, kognitive Kriegsführung und Repression

mit Ninon Colneric, ehem. Richterin am Europäischen Gerichtshof, und Renate Dillmann, Politikwissenschaftlerin und Journalistin 

Block 3: Vernetzung

Vom Podium aus werden Kampagnen, Initiativen und Ideen vorgestellt und diskutiert.

Podiumsdiskussion Vernetzung (Block 3) 

Was sollten wir tun, um die Friedensbewegung zu verbreitern und zu stärken? 
Welche spezifischen Friedensinitiativen und -kampagnen sind vernetzungsfähig? 
Wie können wir aus der Vielzahl von Themenfeldern wichtige für gemeinsame Aktivitäten bestimmen? 

Thematische Stichworte und Podiumsteilnehmer: 

  • „Nein zur Wehrpflicht“ – Leyla Bouyedda, SDAJ 
  • Militarisierung, z. B. im Gesundheitswesen – Helmut Lohrer, IPPNW 
  • Soziale Folgen der Aufrüstung und gewerkschaftliche Initiativen – NN, AK Frieden des ver.di Bezirks Stuttgart 
  • Deutsche Unterstützung für Israels Kriege – Annette Groth 
  • Probleme der internationalen Solidarität, z. B. Krieg gegen den Iran 
  • Völkerrechtsnihilismus in Berlin, US-Militärstützpunkte für illegale Kriege im Süden 
  • Praktische Solidarität, z. B. Kuba 

Nicht alle Themen werden vom Podium abgedeckt. Sie können durch Beiträge aus dem Publikum und Infos auf Büchertischen behandelt werden. 

Über die Friedensvernetzung Südwest 

Angesichts der brisanten aktuellen Entwicklungen halten wir eine bessere regionale Vernetzung im Südwesten für nötig. Hier liegen mit Hauptquartieren in Stuttgart und Wiesbaden, sowie den logistischen Einsatzzentralen in Ramstein bzw. der Großregion Kaiserslautern militärische Einrichtungen der USA und NATO, die in den westlichen Kriegen und Kriegsvorbereitungen eine zentrale Rolle spielen. 

Sonntag, 5. Juli 2026, 12–18 Uhr
Großer Saal im Akropolis Ziegler Restaurant, Baumeisterstraße 18, Karlsruhe
Eintritt frei
Infos, Anmeldung und Kontakt: friedensvernetzung-suedwest.de

Veranstalter: Friedensvernetzung Südwest, unterstützt u. a. von Friedensbündnis Karlsruhe, Kultur des Friedens, Friedensbündnis Heidelberg, Friedens- und Zukunftswerkstatt FfM, Stuttgarter Friedensmahnwache, SDAJ Ba.-Wü., DIDF, Friedensnetz Schwäbisch Hall, Pax Christi Rottenburg-Stuttgart, BSW Ba.-Wü, Friedensbündnis Böblingen, Nachdenkseiten Gesprächskreise Südwest

Aktuelles

mehr ...

Umkreissuche aktivieren?

Möchten Sie passende Angebote in Ihrer Umgebung sehen? Wir benötigen dazu Ihre Zustimmung zur Standortfreigabe.

Datenschutzbestimmungen anzeigen