Friedensnetz Baden-Württemberg
26.9.2022

September 2022
MoDiMiDoFrSaSo
 1 2 3 4
 5 6 7 8 91011
12131415161718
19202122232425
2627282930

Hinweis:

Hier finden Sie Aufrufe, Berichte, Redebeiträge, etc.

Sollten Sie nicht fündig werden, so schauen Sie doch mal unter "Friedensblätter".

Sie können aber auch unter "Suchen" eine Volltextsuche in allen Dokumenten unserer Internetseite starten.

Aktuell

17.09.2022

Protest des Friedensrats Markgräflerland

Gegen Militärspektakel und Krieg

Gegen den Aufmarsch der Deutsch-Französischen-Brigade in Müllheim

Protest des Friedensrats Markgräflerland gegen den Aufmarsch der
Deutsch-Französischen-Brigade in Müllheim

Bilder und Presseberichte
http://www.friedensrat.org/pages/aktionen/2022/gegen-militaerspektakel-und-krieg.php
 
Am 17. September marschierten auf dem zentralen Platz in Müllheim Soldaten der Deutsch-Französischen Brigade auf und zogen anschliessend durch die Stadt in die Robert Schuman Kaserne.
Der Friedensrat Markgräflerland hatte schon im Vorfeld seine Kritik an diesem Militäspektakel begründet. Auch mit diesem Zitat von Kurt Tucholsky, dass von den Friedensaktivisten vor der Kaserne der Brigade in Müllheim  aufgespannt wurde: "Jubel über militärische Schauspiele ist eine Reklame für den nächsten Krieg!"
Andere Transparente machten deutlich:"Jeder Krieg ist Mord!" und "Krieg beginnt hier".  Auch in Müllheim, wo Soldaten ausgebildet werden, um Kriege zu führen.
Nicht nur Transparente machten auf die Anliegen der Friedensaktivisten aufmerksam. Ballons mit der Friedenstaube, mit Gas befüllt, waren friedlicher Gegensatz zum späteren militärischen Spektakel.
Kinder mochten die Friedensballons. Manche ihrer Eltern nicht.  Selbst ein Soldat tauschte - zumindest für kurze Zeit - seine Waffen gegen die Friedenstaube.
"Frieden schaffen - Ohne Waffen!" schallte der Marschkolonne der Soldaten von den Friedensleuten entgegen, als die Soldaten mit " klingendem Spiel" in die Kaserne zogen, als hätte die Welt sich seit 1914 nicht geändert.
Mit den Ballons fand die Friedenstaube auch Eingang auf das Kasernengelände und mit den auffliegenden Ballons war der Wunsch verbunden:" "Du sollst fliegen, Friedenstaube, allen sag es hier, daß nie wieder Krieg wir wollen, Frieden wollen wir."

Bilder und Presseberichte
http://www.friedensrat.org/pages/aktionen/2022/gegen-militaerspektakel-und-krieg.php
----------
Im Chaos unserer Zeit bleiben wir dabei:
Diplomatie statt Krieg:
Den Konflikt um die Ukraine friedlich lösen!
http://www.friedensrat.org/pages/themen/im-chaos-unserer-zeit-der-krieg-um-die-ukraine.php
-----------
http://www.friedensrat.org
Spenden an Ulrich Rodewald, Postbank Karlsruhe
IBAN: DE26 6601 0075 0183 3547 58
BIC: PBNKDEFF
Stichwort: Friedensrat

Für eine menschliche Welt in Frieden! Entschieden gegen rechts

______________________________________________________________

1.09.2022

Antikriegstag 2022 im Markgräflerland

Gegen Krieg und Militärspektakel

Antikriegstag 2022 im Markgräflerland

 

Am 1. September vor 83 Jahren griff Nazi-Deutschland das Nachbarland Polen an und begann damit den Zweiten Weltkrieg, der mehr als 60 Millionen Menschen das Leben kostete. Der Antikriegstag  am 1. September ist ein zentraler Tag der Erinnerung und des Mahnens: Kriege kommen nicht über uns – sie werden gemacht. Gewalt geht von Menschen aus – und trifft Menschen. Sie werden getötet, verwundet und vertrieben. Ihr Leben wird bis in die Grundfesten erschüttert - während andere aus Kriegen Profite schlagen und ihre Machtinteressen durchsetzen.

Daran erinnern die Gewerkschafts- und die Friedensbewegung nicht nur am Antikriegstag: Es soll kein Krieg von deutschem Boden ausgehen - und auch nicht von anderswo.

83 Jahre nach Beginn des grauenhaften Vernichtungskrieges gibt es Gründe genug, dieses Bekenntnis zu erneuern und laut und vernehmlich NEIN zu sagen zu Krieg, Kriegseinsätzen, Kriegsvorbereitung und Kriegsverharmlosung.

"Für den Frieden! -Gegen einen neuen Rüstungswettlauf! - Die Waffen müssen endlich schweigen", so ist die Erklärung des deutschen Gewerkschaftsbundes zum Antikriegstag am 1. September 2022 überschrieben. Und weiter heisst es: " „Nie wieder Krieg!“ – das ist und bleibt die Grundüberzeugung des DGB und seiner Mitgliedsgewerkschaften. Jeder Krieg ist ein Angriff auf die Menschheit und die Menschlichkeit. Aus dieser Überzeugung unterstützen wir die Friedensbewegung mit unserer gewerkschaftlichen Kraft. ... Der Ukraine-Krieg darf uns nicht zu dem Irrglauben verleiten, Frieden ließe sich mit Waffen schaffen."

Nur wenig später, am 17. September sollen entgegen diesen Forderungen Soldaten der Deutsch-Französischen Brigade durch Müllheim marschieren.  Der Auftakt des Militärspektakels erfolgt um 9.30 Auf dem Markgräfler Platz in Müllheim, anschließend gibt es eine Militärparade zur Robert-Schuman-Kaserne, in der dann ein Tag der offenen Tür stattfindet.  Anlass ist die Stationierung dieses militärischen Großverbandes in Müllheim vor 30 Jahren, dessen Soldaten  zur weltweiten Kriegsführung ausgebildet und ausgerüstet sind. Und inzwischen auch von dieser Ausbildung Gebrauch machen und weltweit Kriege führen.

Der Friedensrat Markgräflerland protestiert gegen dieses Militärspektakel und wird in der Zeit von 9 bis 19 Uhr vor den Toren der Kaserne anwesend sein, um gegen dieses Werben fürs Sterben zu protestieren und sich für zivile Konfliktlösungen einzusetzen.

Heute seien nicht archaische Kriegsvorbereitungen nötig, sondern intelligente Friedenslösungen betont der Friedensrat.  In dem Flyer an die Besucher heißt es weiter: „Für keinen Konflikt dieser Erde gibt es eine Lösung mit Mitteln der Gewalt. Einen gerechten Krieg gibt es nicht – nur einen gerechten Frieden. Widersetzen Sie sich der kriegerischen Logik in der gegenwärtigen Politik, die immer noch behauptet, wenn du den Frieden willst, bereite den Krieg vor.  Das war immer eine gefährliche, unsinnige Lehre. Es gibt eine Alternative. Sie lautet: Wenn du den Frieden willst, bereite den Frieden vor.“

Gegen dieses Militärspektakel protestiert der Friedensrat Markgräflerland, denn:

  • Öffentliche Militäraufmärsche sind psychologische Kriegsvorbereitung. Sie dienen dazu, die Bürgerinnen und Bürger an das Militär im öffentlichen Raum zu gewöhnen. Schon Kurt Tucholsky betonte, dass „Jubel über militärische Schauspiele Reklame für den nächsten Krieg ist.“
  • 30 Jahre Deutsch-Französische-Brigade in Müllheim sind für den Friedensrat Markgräflerland kein Grund zum Feiern. Nach Ende des 2. Weltkrieges hieß es: Nie wieder Krieg!  Statt dessen wird heute von den Oberen in Deutschland die  Bundeswehr in Kriege in aller Welt geschickt. Die Deutsch-Französische-Brigade ist die Speerspitze der militärischen Kräfte von NATO und EU, gegenwärtig sind Soldaten der Brigade unter anderem in Rumänien stationiert.
  • Die Brigade ist und kann nicht Symbol deutsch französischer Freundschaft sein. Waffenbrüderschaft bedeutet nicht Völkerfreundschaft. Kriege werden nicht weniger verwerflich, wenn sie gemeinsam von Soldatinnen zweier ehemals verfeindeter Nationen geführt werden. Sie ist Instrument des Völkermords und nicht der Völkerfreundschaft.
  • Die Standorte der Brigade sollen in den kommenden Jahren nochmals mit Millionen Euro Steuergeldern ausgebaut werden; allein für den Standort Müllheim sind dafür 30 Mill. € vorgesehen.  Der Friedensrat Markgräflerland wendet sich gegen die weltweiten Bundeswehreinsätze und gegen den deswegen steigenden Rüstungsetat. Was wir brauchen sind mehr Lehrer und Krankenschwestern; nicht aber mehr Soldaten.

Friedensrat Markgräflerland



http://www.friedensrat.org/pages/aktionen/2022/gegen-militaerspektakel-und-krieg.php

2.08.2022

Porajmos

Erinnerung an den Völkermord der Nazis an Sinti und Roma


Jahrestag der Ermordung der nach Auschwitz deportierten Roma und Sinti am 2. August 1944

Porajmos
Erinnerung an den Völkermord der Nazis an Sinti und Roma
 
Porajmos heißt in der Sprache der Roma:
das große Verschlingen der europäischen Roma und Sinti durch die Nazis.
In den Jahren der Nazidiktatur in Deutschland sollten Roma und Fahrende vernichtet werden. In ganz Europa wurden Hunderttausende von ihnen  von den Faschisten ermordet. In Deutschland überlebten nur ein paar Tausend Sinti und Roma den Holocaust und die Konzentrationslager. Dennoch wurde die Frage der Massentötung von Roma bei den Nürnberger Prozessen nicht einmal aufgeworfen.
Bis zum Herbst 1944 wurden insgesamt 23.000 Roma und Sinti nach Auschwitz deportiert und im sogenannten "Zigeunerlager" inhaftiert. Die meisten von ihnen starben in den Gaskammern, durch Zwangsarbeit oder die unmenschlichen Lebensbedingungen, durch grauenhafte Behandlung während schwerster „Zwangsarbeit“; sie wurden verhungert, medizinische Versorgung erhielten sie nicht. Stattdessen wurden sie ermordet durch "medizinisxche Versuche".
Am 16. Mai 1944 htten sich ca. 6000 Menschen – Männer, Frauen, Ältere und Kinder –  in den Barracken des „Z-Familienlagers“ verbarrikadiert. Sie waren vom Widerstands-Netzwerk innerhalb des Lagers darüber informiert worden, dass das Lager nachts „liquidiert“ werden sollte. Daher entschlossen sie sich, dagegen zu kämpfen. Sie hatten sich mit Werkzeugen, Steinen und vor allem mit Mut und Entschlossenheit der SS entgegengestellt, als diese kam, um sie in die Gaskammern zu bringen.
Und dennoch wurden sie alle ermordet.
Das 'Zigeunerlager' wurde in der Nacht vom 2. auf den 3. August 1944 "liquidiert", d.h. mehr als 4000 Menschen wurden in den Gaskammern ermordet.
Porajmos heißt in der Sprache der Roma: das große Verschlingen der europäischen Roma und Sinti durch die Nazis.
Aus Anlass des Jahrestages der Ermordung der nach Auschwitz deportierten Roma und Sinti am 2. August 1944 hat der Friedensrat Markgräflerland ein Transparent in Müllheim angebracht, damit der Nazi Völkermord an Roma und Sinti aus ganz Europa nicht vergessen wird.
----------
Im Chaos unserer Zeit bleiben wir dabei:
Diplomatie statt Krieg:
Den Konflikt um die Ukraine friedlich lösen!
http://www.friedensrat.org/pages/themen/im-chaos-unserer-zeit-der-krieg-um-die-ukraine.php
-----------
http://www.friedensrat.org
Spenden an Ulrich Rodewald, Postbank Karlsruhe
IBAN: DE26 6601 0075 0183 3547 58
BIC: PBNKDEFF
Stichwort: Friedensrat

Für eine menschliche Welt in Frieden! Entschieden gegen rechts

18.07.2022

Besuch bei der Deutsch-Französischen Brigade

Kein Werben fürs Sterben


Brief des Friedensrats Markgräflerland an die Bundesministerin der "Verteidigung" anlässlich ihres Besuches bei der Deutsch-Französischen Brigade in Müllheim am 19. Juli 2022

"Sehr geehrte Frau Ministerin,

wie immer Sie auch unsere Haltung zu den Fragen von Krieg und Frieden beurteilen mögen, wie immer Sie das Wirken solcher Gruppierungen wie der unsrigen bewerten mögen, zumindest eine Folge hat unser Handeln für Sie:

Sie haben nicht in unserem Namen zu sprechen, sie haben nicht für Deutschland zu sprechen. Nehmen Sie zur Kenntnis , daß es -  wie in Deutschland überhaupt - auch in Müllheim, erfahrene Menschen gibt, die es Ihnen nicht erlauben, für sie zu sprechen, weil sie wissen, Krieg ist Krieg und keine noch so ausgeklügelte Wortschöpfung vermag zu verbergen: Krieg ist ein Verbrechen.

Daher nehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Friedensrates Müllheim Ihren Besuch in Müllheim zum Anlaß, Sie an die Sätze Gustav Heinemanns zu erinnern: „Ich sehe als erstes die Verpflichtung, dem Frieden zu dienen. Nicht der Krieg ist der Ernst­fall, ... ,  sondern heute ist der Frieden der Ernst­fall, in dem wir alle uns zu bewähren haben. - Hinter dem Frieden gibt es keine Existenz mehr."

Werden Sie dieser Forderung gerecht."


17.03.2022

Eine lebensgefährliche Eskalation zum Krieg!

Stuttgarter Appell“ unterstützen!



7.11.2021

Offenburger Friedenswoche 2021

Ökumenische Friedensdekade 


Offenburger Friedenswoche 2021

4.11.2021

45. Markgräfler Friedenswochen November 2021

Friedensrat Markgräflerland

Entschieden für Frieden
 
Markgraefler Friedenswochen
http://www.friedensrat.org
Spenden an Ulrich Rodewald, Postbank Karlsruhe
IBAN: DE26 6601 0075 0183 3547 58
BIC: PBNKDEFF
Stichwort: Friedensrat



5.04.2021

Ostermarsch 2021 in Müllheim

Friedensrat Markgräflerland



Entschieden für Frieden und gegen rechte Hetze
 
Ostermarsch in Müllheim
Erfolgreicher Ostermarsch in Müllheim mit über 200 Teilnehmern
Entschieden für Frieden und gegen rechte Hetze
 
Ostermontag ist im Südwesten Ostermarschzeit. Friedensrat Markgräflerland und DGB Markgräflerland hatten auch in diesem Jahr dazu vor die Kaserne der Deutsch Französischen Brigade in Müllheim eingeladen und über 200 Menschen waren der Einladung trotz Corona gefolgt.
Uli Rodewald vom Friedensrat Markgräflerland betonte es sei gerade gegenwärtige wichtig, dass sich wirkliche Menschen in wirklichen Aktionen für den Frieden einsetzten, da die gegenwärtige Politik harte Aufrüstungsziele verfolge. Diese seien mit einem bloß vituellen Protest nicht zu stoppen.  
Rodewald setzte sich mit der gegenwärtigen gewalttätigen Politik auseinander und forderte, Konfliktlösungen sollten konsequent mit zivilen Mitten erfolgen. Dafür fehlten nicht die Mittel, sondern der politische  Wille.
Eine Politik der Abrüstung statt einer immer höherern Aufrüstung forderte auch Claudia Moening vom DGB Markgräflerland ein und verurteilte die geplante Ausrüstung der Bundeswehr mit neuen Kampfflugzeugen, die auch mit Atomwaffen bestückt werden können.
Nach einem Ostermarsch durch die Stadt, auf dem immer wieder die Forderung nach "Frieden schaffen ohne Waffen"zu hören war, wurden die Teilnehmer auf dem Marktplatz von Musikern aus dem Roma Büro Freiburg mit lebensfroher Musik begrüßt, die es den Zuhörern warm ums Herz und auch an den Händen werden ließ.
Auf der Kundgebung auf dem Marktplatz in Müllheim forderte Uta Pfefferle vom Freiburger Friedensforum in ihrer Rede den Beitritt Deutschlands zum Atomwaffenverbotsvertrag und warb für die
Städteinitiative Mayors for Peace.
Anne-Katrin Vetter vom Friedensrat Markgräflerland zeigte in einem beeindruckendem Kaleidoskop auf, worauf es gerade in der heutigen Zeit ankommt:  Anhand von aktuellen Zeitungsmeldungen setzte sie sich insbesondere mit der andauernden Verhamlosung rechter Gewalttäter auseinander, von dem NSU bis zu rechten Umtrieben im  Kommando Spezialkräfte der Bundeswehr. Und sie forderte die Teilnehmer auf, nicht nur zu reden über Verhältnisse, die zu ändern sind, sondern diese Verhältnisse tatsächlich zu ändern, um eine Welt in Frieden möglich zu machen.
Ostermarsch im Südwesten: Gibt den Teilnehmern Mut, fröhlich und entschieden  einzutreten für eine Welt, die von Waffen nichts mehr hält. Denn das ist für die Menschen am besten.
 
http://www.friedensrat.org/pages/aktionen/2021/ostermarsch-2021-in-muellheim.php
----------
Nicht virtuell, sondern wirklich:
Ostermarsch 2021 in Müllheim
Ostermontag, 5 April 14 Uhr
Robert Schuman Kaserne Müllheim
http://www.friedensrat.org/pages/aktionen/2021/ostermarsch-2021-in-muellheim.php
-----------
http://www.friedensrat.org
Spenden an Ulrich Rodewald, Postbank Karlsruhe
IBAN: DE26 6601 0075 0183 3547 58
BIC: PBNKDEFF
Stichwort: Friedensrat



----------------------------------------

03.04.2021

Ostermarsch 2021 in Stuttgart

Friedensnetz



Abrüsten!
Für den Frieden, für das Klima, für die Menschen!
 

Hier die Reden auf der Abschlusskundgebung auf dem Karlsplatz

Rede Wiltrud Rösch-Metzler

Rede Tobias Pflüger

Wir können mit großer Zufriedenheit auf den Ostermarsch am Samstag, den 3. April 2021 in der Stuttgarter Innenstadt zurückblicken. Trotz der Einschränkungen durch Covid 19 und den Aufzügen von Querdenken 711 sind laut den Einschätzungen der Stuttgarter Zeitung bei bestem Wetter zwischen 700 und 800 Friedensbewegte nach Stuttgart gekommen um gegen Aufrüstung und Militarisierung zu demonstrieren. Eine eigene Zählung kam auf 1000 Teilnehmer:innen. Die Demonstration und Kundgebung waren bunt und vielfältig, die Stimmung war gut. Die Entsheidung, den Ostermarsch wieder in Präsenz durchzuführen war wichtig, richtig und hat sich bewährt.

 

Bericht über den Stuttgarter Ostermarsch in der Stuttgarter Zeitung vom 03.04.2021

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.ostermarsch-2021-in-stuttgart-hunderte-ziehen-fuer-den-frieden-und-das-klima-durch-die-stadt.8fd2171a-49d7-4178-95d1-7e287e63cdb5.html

 

Bilderstrecke vom Heidelberger Ostermarsch in der Rhein-Neckar-Zeitung vom 03.04.2021

https://www.rnz.de/nachrichten/heidelberg/bildergalerien-heidelberg_galerie,-der-heidelberger-ostermarsch-2021-die-fotogalerie-_mediagalid,2623_mediagaltmpl,detail.html

 

Bericht vom Ostermarsch in Ulm von der SüdWestPresse vom 03.04.2021

(ohne Abo nur teilweise lesbar)

https://www.swp.de/suedwesten/staedte/ulm/ostermarsch-ulm-_ein-zeichen-setzen-gegen-die-ruestungsspirale_-56080030.html?_XML=AMP

 

Bericht vom Ostermarsch in Ulm in den Ulm-News vom 03.04.2021

https://www.ulm-news.de/weblog/ulm-news/view/dt/3/article/80150/imageId/1173424

 

Fernsehbericht vom SWR über den Ulmer Ostermarsch vom 03.04.2021

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/ulm/ostermaersche-gottesdienste-und-kontrollen-100.html

 

»Höchste Zeit, für Abrüstung auf die Straße zu gehen«

Gespräch mit Lühr Henken (Sprecher des Bundesausschuss Friedensratschlag) in der jungen Welt vom 3. April 2021

Über die diesjährigen Ostermärsche, Kriegshetze und das nächste militärische Großprojekt der EU.

In dem Artikel werden die zentralen Themen der Friedensbewegung und somit die anstehenden Aufgaben aufgezeigt – sehr lesenswert!

03.04.2021: »Höchste Zeit, für Abrüstung auf die Straße zu gehen« (Tageszeitung junge Welt)

6.12.2020

27. Friedensratschlag

Pressemitteilung


dokumentiert
   

Friedensratschlag digital



Pressemitteilung des Bundesausschusses Friedensratschlag

 

  • Friedensratschlag digital am 6.12. mit über 500 Teilnehmer*innen
  • Erklärung fordert zum Eingreifen in den Wahlkampf auf: „Keine Atombomber für die Bundeswehr“, „Zwei-Prozent-Ziel ablehnen - Abrüsten!“

 

Über 500 Teilnehmer*innen beteiligten sich am 6.12. am bundesweiten Friedensratschlag, der zum 27. Mal stattfand. Auf Grund der Hygienevorschriften traf man sich im Internet. Das hatte den Vorteil, dass mehr jüngere und mehr Menschen aus dem deutschsprachigen Ausland sich zur Teilnahme entschlossen.

 

Unter dem Motto „Weltkriegsgefahren entgegentreten - Wandel zum Frieden einleiten!“ referierten zahlreiche friedenspolitische Expert*innen und diskutierten in Workshops und einer Podiumsdiskussion. Die "Friedenspolitischen Ratschläge" sind das wohl wichtigste Forum in Deutschland, auf dem Friedenswissenschaft, Politik und Bewegung zusammenkommen, um über den unfriedlichen Zustand der Welt zu diskutieren und Wege und Strategien zu einer friedlicheren Welt zu beraten. Höhepunkte in diesem Jahr waren zweifellos die Ansprachen von Frank Werneke, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft ver.di, dem Liedermacher Konstantin Wecker und seinem Lied für den Ratschlag, sowie die Analyse von Prof. Norman Paech über eine „Gute Nachbarschaft als Bedingung für Frieden mit Russland“.

 

Expert*innen aus der Friedensbewegung und befreundeten Organisationen referierten und diskutierten in 6 Vorträgen und 10 Workshops mit den Teilnehmer*innen über das Internet.

Mit dem Zusammenhang von Krise und Krieg, der atomaren, konventionellen bemannten und unbemannten Aufrüstung, insbesondere auch in Deutschland, dem engen Zusammenhang zur Klimazerstörung, der notwendigen guten Nachbarschaft zu Russland, dem Stopp der Rüstungsexporte, sowie der Rüstungskonversion sind die wichtigsten friedenspolitischen Themen benannt. Die Frage „was tun?“ spielte überall eine Rolle, besonders in den Workshops „Abrüsten statt Aufrüsten“ und der Volksinitiative gegen Rüstungsexporte aus dem Hamburger Hafen. Auf der abschließenden Podiumsdiskussion mit Vertretern der Gewerkschaft, Greenpeace, der Hamburger Volksinitiative und dem Bundesausschuss Friedensratschlag wurde die zukünftige aktionsorientierte Zusammenarbeit gegen die Weltkriegsgefahren betont.

 

Prof. Klaus Moegling von der Universität Kassel, der den Ratschlag moderierte, nahm das in seinem Schlusswort auf und verlas die Erklärung des Friedensratschlags, in der der Vorschlag gemacht wird, die Ablehnung des Kaufs von 30 Atombombern für die Bundeswehr zu dem Thema des Wahlkampfs 2021 zu machen,und in der die Erhöhung der Ausgaben für die Bundeswehr auf zwei Prozent der Wirtschaftsleistung abgelehnt wird. Ginge der Aufrüstungsplan ungestört weiter, würden sie Anfang der 30er Jahre jährlich doppelt so hoch sein wie zurzeit. Die Abermilliarden sollten stattdessen für die notwendige sozialökologische Transformation, die Klimakrisenbekämpfung, die Sozial- und Bildungspolitik, die Rüstungskonversion und das Gesundheitswesen verwendet werden.

 

Im Zusammenhang mit dem dieses Jahr nur eintägigen Friedensratschlag hatte der Bundesausschuss aufgerufen, am Samstag zuvor physische Aktionen auf der Straße in Verbindung mit dem Ratschlag zu organisieren. In etwa 100 Städten erfolgten Friedensaktionen gegen die Aufrüstung.

 

Alle Vorträge und Workshops, sowie die Namen der Referent*innen können hier abgerufen werden www.friedensratschlag-digital.de


© Friedensnetz Baden-Württemberg
Bankverbindung

Rechnungen und Spenden: Sonderkonto Friedensnetz Paul Russmann Nr. 65 20 706 Postbank Stuttgart BLZ 600 100 70 Bad.-Württ - IBAN DE 52 6001 0070 0006 5207 06, BIC PBNKDEFFXXX.

Abo-Gebühren, Spenden (Spendenquittung am Jahresende): Förderverein Frieden Nr. 1963 74 704, Postbank Stgt. BLZ 600 100 70 - IBAN DE 32 6001 0070 0196 3747 04, BIC PBNKDEFF oder Konto-Nr. 563 131 004, Cannstatter Volksbank BLZ 600 904 0 - IBAN DE 95 6009 0100 0563 1310 04, BIC VOBADESSXXX