Friedensnetz Baden-Württemberg
3.6.2020

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Termine
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8.5.2020

Tag der Befreiung


75 Jahre Befreiung von Faschismus&Krieg  

Freitag, 8. Mai 2020, 18 Uhr

Alter Friedhof Müllheim

8. Mai 2020: Niezapominajka! Vergiss mein nicht!
Erinnerung an den Gräbern der Zwangsarbeiterkinder in Müllheim

 
Liebe Freundinnen und Freunde,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Damen und Herren,
 
der 8. Mai 1945 markiert das Ende des 2. Weltkriegs in Europa und erinnert an die Verbrechen der Nazis.
Heute wird der 8. Mai von vielen Europäern gefeiert und ist Teil eines kollektiven europäischen Gedächtnisses. Dazu gibt es allen Grund. Am 8. Mai 1945 wurde Deutschland von Faschismus und Krieg befreit. Ein demokratischer Neuanfang konnte beginnen. Die Überlebenden des Naziterrors, Opfer des Faschismus, die aus Zuchthaus und KZ befreiten Häftlinge und Widerstandskämpfer, die aus dem Exil zurückgekehrten Menschen beteiligten sich vom ersten Tag an am Wiederaufbau. Sie wollten ein Land ohne Krieg und Terror errichten, demokratisch, frei und solidarisch.
Nie wieder Krieg! - Nie wieder Faschismus!
Auf dem alten Friedhof in Müllheim sind 58 Kinder ehemaliger, meist polnischer ZwangsarbeiterInnen begraben.
Diesen Tag gilt es - so der Friedensrat Markgräflerland - auch und gerade in diesem Jahr zu würdigen.
Deshalb lädt der Friedensrat Markgräflerland - unter Beachtung der aktuellen Coronamaßnahmen wie Mundschutz und Abstandshaltung - ein zur Erinnerung an die doppelte Befreiung von Faschismus und Krieg an den Gräbern der Zwangsarbeiterkinder auf dem Alten Friedhof in Müllheim am 8. Mai 2020 um 18 Uhr.
58 Kinder meist polnischer Zwangsarbeiterinnen sind hier begraben. Steintafeln mit ihren Namen  erinnern an ihr kurzes Leben. Die Kinder lebten unter erbärmlichen Umständen und wurden Opfer der Nazi Herrschaft, selbst nach deren Ende.
Niezapominajka! - Vergiss mein nicht!
"Erinnern heißt Handeln!" betont der Friedensrat. "Heute gilt es aufzustehen gegen Rassismus und rechte Hetze!"
http://www.friedensrat.org/pages/aktionen/2020/8-mai-tag-der-befreiung-von-faschismus-und-krieg.php
 
Dokumentationen:
Verfolgung & Widerstand im Markgräflerland 1933-45
http://www.friedensrat.org/pages/themen/geschichten-aus-dem-markgraeflerland/verfolgung-widerstand-1933-45.php
 
Markgräflerland unterm Hakenkreuz
http://www.friedensrat.org/pages/themen/geschichten-aus-dem-markgraeflerland/markgraeflerland-unterm-hakenkreuz.php
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Freitag, 8.Mai 2020
75 Jahre Befreiung von Faschismus&Krieg
18 Uhr Alter Friedhof Müllheim
Erinnerung an den Gräbern der Zwangsarbeiterkinder
http://www.friedensrat.org

Spenden an Ulrich Rodewald, Postbank Karlsruhe
IBAN: DE26 6601 0075 0183 3547 58
BIC: PBNKDEFF
Stichwort: Friedensrat

Für eine menschliche Welt in Frieden! Entschieden gegen rechts!
Pour un monde humain en paix! Décidé contre la droite!
For a human world in peace! Resolutely against right-wing!

8.5.2020

Tag der Befreiung


75. Jahrestages zur Befreiung von Krieg und Faschismus  

Freitag, 8. Mai 2020, 17 bis 19 Uhr

Stuttgart Stauffenbergplatz 

Presseerklärung anlässlich des 75. Jahrestages zur Befreiung von Krieg und Faschismus

Am 8. Mai, dem 75. Jahrestag zur Befreiung von Krieg und Faschismus, gedenken wir der Opfer des II. Weltkriegs und des Faschismus und ehren den antifaschistischen Widerstand. Ein Bündnis von über 30 Organisationen, darunter auch verdi und DGB Stuttgart, rufen dazu auf, am Freitag, 8. Mai zwischen 17 und 19 Uhr Blumen und Kränze am Mahnmal für die Opfer des Faschismus (Stauffenbergplatz) niederzulegen. Die Aktion wird vom Bündnis mit Friedens- und antifaschistischen Liedern und kurzen Texten begleitet. Sie wird entsprechend den Corona-Schutzmaßnahmen (Abstand, Mundschutz) durchgeführt.

Im Aufruf des Bündnisses heißt es u.a.:

„Tatsächlich gibt es keinen Tag in der Geschichte Europas, der so viel Freude und Erleichterung ausgelöst hat, der gleichzeitig so teuer errungen werden musste, wie dieser 8. Mai 1945. Mehr als 55 Millionen Menschen fielen Nazi-Terror, Holocaust und Vernichtungskrieg zum Opfer. Sie bezahlten den deutschen Griff nach der Weltherrschaft mit unvorstellbarem Leid und ihrem Leben. Die Hauptlast des Krieges und der Befreiung trugen dabei die Menschen in der Sowjetunion. Millionen alliierte Soldaten, Frauen und Männer aus dem Widerstand, PartisanInnen und Kriegsverweigerer haben für diesen Tag ihr Leben riskiert und geopfert. Sie alle kämpften als Teil der Anti-Hitler-Koalition für eine Welt ohne Kriege, Elend und Unterdrückung. Ihnen danken wir… Das Vermächtnis und der Auftrag des 8. Mai gebieten es, die Forderung „Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg!“ in den Mittelpunkt aller politischen Kämpfe zu rücken. Die vielen Opfer, die für den Tag der Befreiung erbracht werden mussten, geben uns diesen Auftrag: „Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.“ So lautete der Schwur der befreiten Häftlinge von Buchenwald. Diesem Schwur fühlen auch wir uns weiterhin verpflichtet: Nie wieder Faschismus und Krieg!“

In diesem Sinne ruft das Bündnis alle friedensliebenden und antifaschistischen Kräfte dazu auf, das Mahnmal am 8. Mai als einen Gedenkort sichtbar zu machen.

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Alle Flyervarianten und anderes Material findet ihr hier:

https://www.dropbox.com/sh/6uw9auszww8veod/AAAGP9mFiVnI1CKcr2K22Vs4a?dl=0


Weiterer Aufruf:

 

8. Mai –75. Jahrestag der Befreiung von Faschismus und Krieg

Unser Auftrag: Antifaschismus! Solidarität! Frieden!

 

Der 8. Mai 1945 war der Tag der Befreiung vom faschistischen Terror und vom Krieg.

An diesem Tag hatten die Nazis, ihre Förderer und Parteigänger den Krieg verloren. Für die Mehrheit der Menschen in Europa bedeutete er die Hoffnung auf Frieden, Freiheit und Zukunft.

Die Befreiten von damals erlebten den 8. Mai als „Morgenröte der Menschheit“ wie es Peter Gingold, ein jüdischer Antifaschist und Kommunist, einst formulierte.

Nach 75 Jahren ist es Zeit, dass der 8. Mai auch in Deutschland ein gesetzlicher Feiertag wird!

Tatsächlich gibt es keinen Tag in der Geschichte Europas, der so viel Freude und Erleichterung ausgelöst hat, der gleichzeitig so teuer errungen werden musste, wie dieser 8. Mai 1945.

Mehr als 55 Millionen Menschen fielen Nazi-Terror, Holocaust und Vernichtungskrieg zum Opfer. Sie bezahlten den deutschen Griff nach der Weltherrschaft mit unvorstellbarem Leid und ihrem Leben. Die Hauptlast des Krieges und der Befreiung trugen dabei die Menschen in der Sowjetunion.

Millionen alliierte Soldaten, Frauen und Männer aus dem Widerstand, PartisanInnen und Kriegsverweigerer haben für diesen Tag ihr Leben riskiert und geopfert. Sie alle kämpften als Teil der Anti-Hitler-Koalition für eine Welt ohne Kriege, Elend und Unterdrückung. Ihnen danken wir.

Ihr Einsatz hat den Menschen in Europa nach den bitteren und schmerzhaften Jahren der Verfolgung und Unterdrückung den Neuanfang, die Gestaltung von Gegenwart und Zukunft, den Aufbau eines Lebens in Frieden, Freiheit und Vielfalt ermöglicht.

Weltweit eröffneten sich mit der Gründung der UNO und der Erklärung der Menschenrechte neue Möglichkeiten für das friedliche und solidarische Zusammenleben der Menschen und Staaten.

Dieses Vermächtnis des 8. Mai 1945 scheint heute keine Rolle mehr zu spielen.

In vielen Ländern der Welt wie in Afghanistan, im Irak, in Syrien, im Jemen, in Libyen und anderen Ländern toben Kriege. Millionen Menschen sind auf der Flucht.

Während es 1945 hieß: „Nie wieder Krieg von deutschem Boden!“ sind heute deutsche Waffen und deutsches Militär fast überall beteiligt. Die Bereitschaft, „deutsche Interessen“ zur Sicherungen von Rohstoffen, ihren Transportwegen, Exportmärkten und Einflusssphären erneut mit militärischen Mitteln durchzusetzen, ist gegen den Willen der Mehrheit der Bevölkerung in Regierung und Bundestag alltägliche politische Praxis geworden. 2020 werden die deutschen Rüstungsausgaben nach NATO-Kriterien die Schallmauer von 50 Milliarden Euro übersteigen und sollen weiter steigen.

Die wichtigsten Verträge über atomare Rüstungskontrolle, der ABM-Vertrag zum Verbot einer Raketenabwehr, wurde bereits 2001, der INF-Vertrag, der 1988 nach weltweiten Protesten zur Abrüstung landgestützter Mittelstreckenraketen geführt hatte, wurde 2019 gekündigt.

Gleichzeitig weigern sich die Atomwaffenstaaten aber auch Deutschland, dem Vertrag zum Verbot aller Atomwaffen, den die UNO 2017 beschlossen hat, beizutreten.

Ein neues atomares Wettrüsten ist in vollem Gange.

Vor diesem Hintergrund betreiben die Staaten der Nato eine offen konfrontative Politik gegenüber Russland und zunehmend auch gegen China.

 

Gerade rund um den 75. Jahrestag der Befreiung sollte auch auf deutschem Boden das gigantischste Militärische Manöver seit 25 Jahren stattfinden: Unter dem Namen Defender Europe wurde bereits seit Februar damit begonnen eine ganze US-Panzerdivision über den Atlantik an die russische Grenze in Polen und im Baltikum zu verlegen.. Jetzt hat nicht friedenspolitische Einsicht sondern das Coronavirus zum Abbruch geführt. Das Manöver soll im nächsten Jahr und danach alle Jahre wieder stattfinden. Drehscheibe des Manövers wird wieder die US Kommandozentrale EUCOM in Stuttgart und wichtige Befehlsstelle das neugegründete NATO-Logistik-Kommando in Ulm sein.

 

Gleichzeitig erleben wir einen rasanten Aufstieg neofaschistischer Kräfte. So konnte die Naziterrorgruppe „NSU“ jahrelang unbehelligt eine blutige Spur faschistischen Terrors durch unser Land ziehen.

Brennende Unterkünfte für Geflüchtete, rassistische, antisemitische Terrorakte und Morde wie in Kassel, Halle und Hanau werden immer häufiger.

Rassismus, Chauvinismus, Antisemitismus und Antiziganismus, Islamfeindlichkeit, Lesben-/Schwulen- und Transfeindlichkeit  – alle möglichen Ideologien zur Begründung sozialer Ungleichheit und gesellschaftlicher Ausgrenzung haben Konjunktur. Der Alltagsrassismus nimmt immer mehr zu.

Mit der AfD ist eine offen rassistische Partei mit hohen Stimmenergebnissen in Bundestag und Landtage eingezogen, die große Schnittmengen zu neofaschistischen Positionen und neofaschistischem Personal aufweist.

„Das Haus brennt und Sie sperren die Feuerwehr aus“ schrieb Esther Bejarano, Überlebende von Ausschwitz, an Bundesfinanzminister Scholz, als dessen Behörde der antifaschistischen Organisation VVN-BdA die Gemeinnützigkeit Ende letzten Jahres entzog.

Das Vermächtnis und der Auftrag des 8. Mai gebieten es, die Forderung „Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg!“ in den Mittelpunkt aller politischen Kämpfe zu rücken.

Die vielen Opfer, die für den Tag der Befreiung erbracht werden mussten, geben uns diesen Auftrag:

„Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.“ So lautete der Schwur der befreiten Häftlinge von Buchenwald.

Diesem Schwur fühlen auch wir uns weiterhin verpflichtet:

 

Nie wieder Faschismus und Krieg!

 

Unterstützt von: Antifaschistische Aktion (Aufbau) Stuttgart | Antifaschistisches Aktionsbündnis Stuttgart (AABS) | Attac Stuttgart | DFG-VK Stuttgart | DIE LINKE Stuttgart | DGB Stadtverband Stuttgart | Deutsche Kommunistische Partei (DKP) Stuttgart | DIDF Stuttgart (Föderation Demokratischer Arbeitervereine e.V.) | Friedensnetz Baden Württemberg | Friedenstreff Stuttgart-Nord | Friedenstreff Bad Cannstatt | Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF) | Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber e.V. | IPPNW-Regionalgruppe Stuttgart | Linksjugend [,solid] Stuttgart | NaturFreunde Baden-Württemberg | NaturFreunde Stuttgart | Rote Peperoni - sozialistische Kinderorganisation | Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) Stuttgart | Stuttgarter Stolperstein-Initiativen | Stuttgart gegen Rechts | Ver.di Jugend Stuttgart | Ver.di Bezirk Stuttgart | Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der AntifaschistInnen Baden Württemberg e.V. | VVN-BdA Kreisvereinigung Esslingen | VVN-BdA Stuttgart | Waldheim Gaisburg - Friedrich-Westmeyer-Haus | Waldheim Stuttgart e.V. - Clara-Zetkin-Haus | Zukunftsforum Stuttgarter Gewerkschaften


11.04.2020

Ostermarsch


Brücken bauen für den Frieden statt Manöver für den Krieg!  

Samstag, 11. April 2020, 13 Uhr

Stuttgart Lautenschlagerstrasse (gegenüber Hbf)

Der Ostermarsch 2020 musste abgesagt werden.

Bannerflug
Banner unterwegs

 

Der Flieger fliegt am Ostersamstag von 9  - 13 Uhr über große Teile Baden-Württembergs, mit dem Schwerpunkt Stuttgart (ab ca. 13 Uhr) mit der Parole:

 

Abrüstung jetzt! Ostermarsch 2020

Bannerflug Flugplan



Pressemitteilung

Ostermarsch mal anders

 

Friedensbewegung ruft über Ostern zum Eintreten für Frieden und Abrüstung auf!

 

 

Seit Wochen werden im ganzen Land die Ostermärsche für Frieden und Abrüstung vorbereitet. In Baden Württemberg wurde in mehr Städten als die Jahre zuvor zu entsprechenden Aktionen aufgerufen. (s. Ostermarschflyer im Anhang)

Sie alle können nun angesichts der grassierenden Pandemie nicht wie gewohnt auf der Straße stattfinden.

 

Das Friedensnetz Baden-Württemberg ruft stattdessen auf:

Von Karfreitag bis Ostermontag:

Fahne zeigen für den Frieden!

Hängt Friedensfahnen oder –Transparente vom Balkon und aus den Fenstern!

Beispiel: Friedensrat Müllheim - Beispiele

 

Interview Freien Radio Stuttgart 10.4.2020 

Interview zum Ostermarsch

Ostermarsch von zu Hause

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Darüber hinaus wird der Ostermarsch auch im Internet stattfinden. Wir fordern die Menschen auf, die gezeigten Fahnen zu fotografieren und auf der Seite https://www.facebook.com/events/224401972045425/ einzustellen. Dort und auf www.friedensnetz.de sowie bundesweit auf http://www.friedenskooperative.de/alternativer-ostermarsch wird es auch Redebeiträge zum Ostermarsch als Text, Audio- oder Videodateien und andere Informationen geben.

 

Dass gerade diese Pandemie beweist, wie notwendig das Eintreten für Frieden ist, hat UNO Generalsekretär António Guterres am 23.3.2020  mit den Worten

„Die Raserei des Virus offenbart die Narretei des Krieges“ deutlich gemacht und zu einem „unverzüglichen, globalen Waffenstillstand in allen Ecken der Welt“ aufgerufen.

Diesem Aufruf schließt sich die Friedensbewegung an.

Als Beitrag der Bundesregierung zum weltweiten Waffenstillstand fordern wir eine sofortige Beendigung aller Auslandseinsätze der Bundeswehr und jeder Beteiligung an den teilweise andauernden Manövern der NATO, einen sofortigen Stopp aller Rüstungsexporte, die sofortige Umstellung der Rüstungsproduktion auf die nicht nur in der Coronakrise weltweit so dringend benötigten medizinischen Geräte und Ausstattungen.

 

Vier Tage vor dem UN-Generalsekretär hatte sich auch der Generalsekretär der NATO, Jens Stoltenberg, mit einem Appell an die Nato-Staaten gewandt, ihre Zusagen zur Erhöhung der Verteidigungsausgaben auf 2 % des BIP einzuhalten.

Am 2. April, zu einem Zeitpunkt, zu dem bereits deutlich zu sehen war, dass gerade die Mitgliedsländer der NATO, USA und Westeuropa, angesichts kaputtgesparter Gesundheitssysteme zum Epizentrum der Seuche geworden sind, bekräftigte der deutsche Außenminister die weitere kontinuierliche Steigerung des Rüstungshaushalts, der in diesem Jahr bereits die Rekordmarke von 50 Milliarden überschritten hat.

Deutlicher als in dieser aktuellen Krise kann wohl nicht gezeigt werden, dass die Werte der „Wertegemeinschaft“ NATO nicht die Werte einer solidarischen Gesellschaft sind.

 

Im lange vor Bekanntwerden der Epidemie verfassten landesweiten Ostermarschaufruf lautet die erste Forderung stattdessen:

Abrüsten statt aufrüsten! Kein Geld für Waffen und Militär, sondern für Bildung, Gesundheit, ein solidarisches Sozialsystem und die Bekämpfung von Hunger und Armut.

Eine weitere lautet: „Austritt aus der NATO mit dem Ziel ihrer Auflösung!“

 

Ein weiteres zentrales Anliegen der diesjährigen (alternativen) Ostermärsche ist es, die Atomare Aufrüstung zu stoppen. Angesichts der rund 14.000 Atomwaffen weltweit, der Kündigung des INF Vertrages und der damit drohende komplette Zerfall der Rüstungskontrollordnung wächst die Gefahr der atomaren Konfrontation. Deshalb fordert die Friedensbewegung entschieden:

„Beendet den atomaren Wahnsinn! Beitritt Deutschlands zum Atomwaffenverbotsvertrag der UNO und Initiativen zu seiner Durchsetzung!“

 

Besorgt reagiert die Friedensbewegung auch auf die aktuellen Diskussionen und Planspiele, die Bundeswehr angesichts der Krise nicht nur zur zivilen Amtshilfe heranzuziehen, sondern ihr auch polizeiähnliche Aufgaben wie „Absicherung und Schutz“ also den bewaffneten Einsatz im Innern zu übertragen. Das Grundgesetz verbietet einen solchen Einsatz aus guten Gründen. Er würde eine weitere Militarisierung der Gesellschaft bedeuten. Es gibt keine Institution, die weniger geeignet ist, für Sicherheit und Schutz der Bevölkerung zu sorgen und deren Grundrechte zu wahren, als eine kriegsmäßig bewaffnete und ausgebildete Armee!

 

Für das Friedensnetz Baden-Württemberg

Dieter Lachenmayer


Aufruf zum Ostermarsch 2020


Brücken bauen für den Frieden statt Manöver für den Krieg!
 
 

Der Klimawandel bedroht unsere Zukunft. Zu Recht gehen Hundertausende auf die Straße,
um seine wirksame Bekämpfung zu fordern.
Der schlimmste Umweltverschmutzer ist das Militär. Aber noch viel gefährlicher ist die
Bedrohung der Menschheit durch Krieg. Knapp 15.000 Atomwaffen werden weltweit bereit
gehalten. Fast 4.000 sind sofort einsatzfähig. Zwanzig davon stehen im rheinland-pfälzischen
Standort Büchel zum Einsatz durch die Bundeswehr bereit. Der Einsatz auch nur eines
Bruchteils dieser Waffen würde das Ende der Menschheit bedeuten.  93% aller Atomwaffen
gehören den USA und Russland. 2019 kündigten erst die USA und danach Russland den
INF-Vertrag, der seit 1987 die Stationierung atomarer Mittelstreckenwaffen
in Europa verbot. Ein neues atomares Wettrüsten ist voll im Gange.
 
Aufmarsch für den Krieg
Statt angesichts dieser Situation für Entspannung und Abrüstung zu sorgen, setzen die
Staaten der NATO erneut auf Konfrontation.
Eine spezielle schnelle Eingreiftruppe für Osteuropa wurde aufgestellt, in deren Rahmen
auch die Bundeswehr ständig an Manövern in den baltischen Staaten teilnimmt.
Ein neu eingerichtetes Logistikkommando in Ulm soll schnelle Truppentransporte an die
russische Grenze ermöglichen.
Mittlerweile lagert an vielen Orten in Deutschland die komplette Ausrüstung
us-amerikanischer Panzereinheiten, deren Mannschaften nur noch eingeflogen werden
müssen, um dann in den Krieg gegen Russland zu ziehen. Im Frühjahr 2020 wird unter
Beteiligung von 16 NATO-Staaten das gigantische Manöver „Defender 2020“ stattfinden,
das von der US Kommandozentrale EUCOM in Stuttgart koordiniert wird. Eine komplette
US-Panzerdivision soll dabei zusätzlich auf dem Seeweg nach Europa verlegt werden,
um dann durch Deutschland nach Polen und die baltischen Staaten an die russische Grenze
aufzumarschieren. 
Bei diesem Manöver soll insbesondere die deutsche Verkehrsinfrastrukur (Straßen, Brücken,
Bahntrassen …) auf ihre militärische Tauglichkeit überprüft werden. Die EU hält für deren
Ausbau erhebliche Mittel bereit. Die Bundeswehr hat bereits 2019 mit der Bahn einen
Vertrag geschlossen, der Militärtransporten Vorrang vor zivilem Bahnverkehr gewährt.
 
Deutschland rüstet auf!

Gleichzeitig wird verstärkt aufgerüstet. 2020 werden die deutschen Rüstungsausgaben
nach NATO-Kriterien die Schallmauer von 50 Milliarden Euro übersteigen. Damit
erfährt der Rüstungshaushalt erneut die höchste Steigerungsrate von allen Ausgaben
des Bundes. „Verteidigungs“ministerin Kramp-Karrenbauer wird in den letzten
Monaten nicht müde, für noch mehr Aufrüstung, öffentliche Präsenz der Bundeswehr
und für mehr Kriegseinsätze zu trommeln.  In einer programmatischen Rede Anfang
November rief sie „angesichts aufstrebender Mächte in Asien und Lateinamerika“
„gesicherte Versorgungswege, stabile Märkte sowie funktionierende Informations-
und Kommunikationssysteme“ zur weltweiten Aufgabe der Bundeswehr aus.
Sie drängt auf weitere „robuste“ Militäreinsatze der Bundeswehr z.B. in Mali oder
auch im südchinesischen Meer.  Statt die deutschen Waffenlieferungen an die in
Nordsyrien eingefallene Türkei sofort zu stoppen, fordert sie einen weiteren
Bundeswehreinsatz zur Schaffung einer „Schutzzone“ in Nordsyrien. 
Die deutschen Rüstungsexporte erreichten 2019 einen neuen Rekordwert. 
 
Wir wollen keinen Krieg!
Am 8. Mai vor 75 Jahren wurden Deutschland, Europa und die Welt unter vielen
Opfern von Faschismus und Krieg befreit. Heute sind beide Gefahren wieder bedrohlich
aktuell, es gilt ihnen rechtzeitig entgegenzutreten.  Wir, die Mehrheit der Menschen,
wollen weder Faschismus noch Krieg. Wir haben genug von einer Politik, die im
Inneren wie im Äußeren ihre Interessen mit dem Recht des Stärkeren durchzusetzen
versucht. Wir haben genug von all den Kriegen, die derzeit auch mit deutschen
Waffen und Soldaten um „stabile Märkte“ geführt werden, in Afghanistan, Syrien,
 im Jemen, in Mali und anderswo…
Wir treten ein für Entspannung, Abrüstung und Frieden!
Das ist die grundlegende Voraussetzung dafür, dass die Probleme der Menschen
und der Menschheit durch gemeinsame Anstrengung, Zusammenarbeit und
Solidarität gelöst werden können.
 
Deshalb fordern wir:
  • Abrüsten statt aufrüsten! Kein Geld für Waffen und Militär, sondern für Bildung, Gesundheit, ein solidarisches Sozialsystem und die Bekämpfung von Hunger und Armut …  
  • Beendet den atomaren Wahnsinn! Beitritt Deutschlands zum Atomwaffenverbotsvertrag der UNO und Initativen zu seiner Durchsetzung!
  • Eine neue Entspannungspolitik weltweit! Schluss mit dem militärischen Aufmarsch nach Osten. Brücken für Menschen, nicht für Panzer! 
  • Rüstungsexporte stoppen! Konversion von Rüstungsunternehmen und militärischen Liegenschaften! Keine Kriegsvorbereitungen in unserer Nachbarschaft!
  • US-Kommandozentralen EUCOM und AFRICOM schließen!
  • Sofortige Beendigung aller Auslandseinsätze der Bundeswehr! 
  • Austritt aus der NATO mit dem Ziel ihrer Auflösung! Kein NATO-Logistikkommando in Ulm! Keine Beteiligung am eskalativen Wettrüsten mit Russland!
  • Kein Ausbau der EU zur Militärunion, PESCO stoppen!
  • Keine Bundeswehr in Bildungseinrichtungen, auf Ausbildungsmessen und in unserem Stadtbild. Kein Werben fürs Sterben – keine Normalisierung des Militärs!

Den Ostermarsch 2020 unterstützen:

Arbeitskreis Frieden Mössingen

Attac Regioalgruppe Schorndorf

Attac Stuttgart

Bruchsaler Friedensninitiative

DGB Stadtverband Stuttgart

DIDF STUTTGART(Freundschafts-und Solidaritätsverein Stuttgart e.V.

Die Linke Baden-Württemberg

Die Linke Stuttgart

DKP Baden-Württemberg

DKP Rems Murr

DKP Karlsruhe

Defend Rojava Plattform Stuttgart

Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba Regionalgruppe Stuttgart

Friedensbündnis Esslingen

Friedensbündnis Karlsruhe

Friedensplenum/Antikriegsbündnis Tübingen

Friedenstreff Bad Cannstatt

Friedenstreff Stuttgart Nord

Gesellschaft Kultur des Friedens

Informationsstelle Militarisierung (IMI)

Initiative aufstehen Stuttgart

Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

Linksjugend solid Stuttgart

NaturFreunde Baden-Württemberg e.V.

OTKM Karsruhe - Offenes Treffen gegen Krieg und Militarisierung

OTKM Stuttgart - Offenes Treffen gegen Krieg und Militarisierung

Ohne Rüstung Leben

Pax Christi Rottenburg-Stuttgart

Seebrücke Stuttgart

Vaihingen Ökologisch Sozial (VÖS)

ver.di Bezirk Stuttgart

ver.di Ortsverein Böblingen

Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Landesverband Baden-Württemberg

DFG-VK Stuttgart

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA)Baden Württemberg

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA) Stuttgart

Waldheim Gaisburg "Friedrich-Westmeyer-Haus"

Waldheim Stuttgart e.V. "Clara Zetkin Haus"


Heike Hänsel MdB, stv. Vorsitzende Fraktion DIE LINKE im Bundestag  
Dennis Klora
Tobias Pflüger MdB, stv. Vorsitzender DIE LINKE, Verteidigungspolitischer Fraktionsprecher, Vorstand Informationsstelle Militarisierung (IMI)
Reinhard Püschel, DKP-Stadtrat in Heidenheim  
Michel Brandt, MdB, Die Linke
Gökay Akbulut, MdB, Die Linke  
Bernd Riexinger, MdB, Die Linke
Jessica Tatti , MdB, Die Linke
Jochen Dürr, Vorsitzender Ver.di Ortsverein Schwäbisch Hall  

Den Ostermarsch 2020 unterstützen!

Wie in jedem Jahr ist die Unterstützung verbunden mit der Bitte, entspre­chend de

eigenen Möglichkeiten auch zu den Kosten der Aktion beizutragen.


Wiederum wie in früheren Jahren gilt die Faustregel:
Einzelpersonen 10 €,
örtliche Gruppen 25 €,
überregionale Organisationen 125 €

Die Bankverbindung

für Einzelpersonen, die ihren Beitrag bei der Steuer geltend machen können, lautet:

Förderverein Frieden e.V.

Iban: DE95 6009 0100 0563 1310 04 Bic: VOBADESSXXX


für Organisationen und alle anderen: Paul Russmann Skto. Friedensnetz,

DE52 6001 0070 0006 5207 06 PBNKDEFFXXX


Die Rückmeldung für die Unterzeichnung bitte an: buero@friedensnetz.de

oder ans Friedensbüro, Spreuergasse 45, 70372 Stuttgart

Flyer...

Ostermarsch_2020
Ostermarsch 2020

11.04.2020

Ostermarsch


Brücken bauen für den Frieden statt Manöver für den Krieg!  

Samstag, 11. April 2020, 13 Uhr

Stuttgart Lautenschlagerstrasse (gegenüber Hbf)

Der Ostermarsch 2020 musste abgesagt werden.

Bannerflug
Banner unterwegs

 

Der Flieger fliegt am Ostersamstag von 9  - 13 Uhr über große Teile Baden-Württembergs, mit dem Schwerpunkt Stuttgart (ab ca. 13 Uhr) mit der Parole:

 

Abrüstung jetzt! Ostermarsch 2020

Bannerflug Flugplan



Pressemitteilung

Ostermarsch mal anders

 

Friedensbewegung ruft über Ostern zum Eintreten für Frieden und Abrüstung auf!

 

 

Seit Wochen werden im ganzen Land die Ostermärsche für Frieden und Abrüstung vorbereitet. In Baden Württemberg wurde in mehr Städten als die Jahre zuvor zu entsprechenden Aktionen aufgerufen. (s. Ostermarschflyer im Anhang)

Sie alle können nun angesichts der grassierenden Pandemie nicht wie gewohnt auf der Straße stattfinden.

 

Das Friedensnetz Baden-Württemberg ruft stattdessen auf:

Von Karfreitag bis Ostermontag:

Fahne zeigen für den Frieden!

Hängt Friedensfahnen oder –Transparente vom Balkon und aus den Fenstern!

Beispiel: Friedensrat Müllheim - Beispiele

 

Darüber hinaus wird der Ostermarsch auch im Internet stattfinden. Wir fordern die Menschen auf, die gezeigten Fahnen zu fotografieren und auf der Seite https://www.facebook.com/events/224401972045425/ einzustellen. Dort und auf www.friedensnetz.de sowie bundesweit auf http://www.friedenskooperative.de/alternativer-ostermarsch wird es auch Redebeiträge zum Ostermarsch als Text, Audio- oder Videodateien und andere Informationen geben.

 

Dass gerade diese Pandemie beweist, wie notwendig das Eintreten für Frieden ist, hat UNO Generalsekretär António Guterres am 23.3.2020  mit den Worten

„Die Raserei des Virus offenbart die Narretei des Krieges“ deutlich gemacht und zu einem „unverzüglichen, globalen Waffenstillstand in allen Ecken der Welt“ aufgerufen.

Diesem Aufruf schließt sich die Friedensbewegung an.

Als Beitrag der Bundesregierung zum weltweiten Waffenstillstand fordern wir eine sofortige Beendigung aller Auslandseinsätze der Bundeswehr und jeder Beteiligung an den teilweise andauernden Manövern der NATO, einen sofortigen Stopp aller Rüstungsexporte, die sofortige Umstellung der Rüstungsproduktion auf die nicht nur in der Coronakrise weltweit so dringend benötigten medizinischen Geräte und Ausstattungen.

 

Vier Tage vor dem UN-Generalsekretär hatte sich auch der Generalsekretär der NATO, Jens Stoltenberg, mit einem Appell an die Nato-Staaten gewandt, ihre Zusagen zur Erhöhung der Verteidigungsausgaben auf 2 % des BIP einzuhalten.

Am 2. April, zu einem Zeitpunkt, zu dem bereits deutlich zu sehen war, dass gerade die Mitgliedsländer der NATO, USA und Westeuropa, angesichts kaputtgesparter Gesundheitssysteme zum Epizentrum der Seuche geworden sind, bekräftigte der deutsche Außenminister die weitere kontinuierliche Steigerung des Rüstungshaushalts, der in diesem Jahr bereits die Rekordmarke von 50 Milliarden überschritten hat.

Deutlicher als in dieser aktuellen Krise kann wohl nicht gezeigt werden, dass die Werte der „Wertegemeinschaft“ NATO nicht die Werte einer solidarischen Gesellschaft sind.

 

Im lange vor Bekanntwerden der Epidemie verfassten landesweiten Ostermarschaufruf lautet die erste Forderung stattdessen:

Abrüsten statt aufrüsten! Kein Geld für Waffen und Militär, sondern für Bildung, Gesundheit, ein solidarisches Sozialsystem und die Bekämpfung von Hunger und Armut.

Eine weitere lautet: „Austritt aus der NATO mit dem Ziel ihrer Auflösung!“

 

Ein weiteres zentrales Anliegen der diesjährigen (alternativen) Ostermärsche ist es, die Atomare Aufrüstung zu stoppen. Angesichts der rund 14.000 Atomwaffen weltweit, der Kündigung des INF Vertrages und der damit drohende komplette Zerfall der Rüstungskontrollordnung wächst die Gefahr der atomaren Konfrontation. Deshalb fordert die Friedensbewegung entschieden:

„Beendet den atomaren Wahnsinn! Beitritt Deutschlands zum Atomwaffenverbotsvertrag der UNO und Initiativen zu seiner Durchsetzung!“

 

Besorgt reagiert die Friedensbewegung auch auf die aktuellen Diskussionen und Planspiele, die Bundeswehr angesichts der Krise nicht nur zur zivilen Amtshilfe heranzuziehen, sondern ihr auch polizeiähnliche Aufgaben wie „Absicherung und Schutz“ also den bewaffneten Einsatz im Innern zu übertragen. Das Grundgesetz verbietet einen solchen Einsatz aus guten Gründen. Er würde eine weitere Militarisierung der Gesellschaft bedeuten. Es gibt keine Institution, die weniger geeignet ist, für Sicherheit und Schutz der Bevölkerung zu sorgen und deren Grundrechte zu wahren, als eine kriegsmäßig bewaffnete und ausgebildete Armee!

 

Für das Friedensnetz Baden-Württemberg

Dieter Lachenmayer


Aufruf zum Ostermarsch 2020


Brücken bauen für den Frieden statt Manöver für den Krieg!
 
 

Der Klimawandel bedroht unsere Zukunft. Zu Recht gehen Hundertausende auf die Straße,
um seine wirksame Bekämpfung zu fordern.
Der schlimmste Umweltverschmutzer ist das Militär. Aber noch viel gefährlicher ist die
Bedrohung der Menschheit durch Krieg. Knapp 15.000 Atomwaffen werden weltweit bereit
gehalten. Fast 4.000 sind sofort einsatzfähig. Zwanzig davon stehen im rheinland-pfälzischen
Standort Büchel zum Einsatz durch die Bundeswehr bereit. Der Einsatz auch nur eines
Bruchteils dieser Waffen würde das Ende der Menschheit bedeuten.  93% aller Atomwaffen
gehören den USA und Russland. 2019 kündigten erst die USA und danach Russland den
INF-Vertrag, der seit 1987 die Stationierung atomarer Mittelstreckenwaffen
in Europa verbot. Ein neues atomares Wettrüsten ist voll im Gange.
 
Aufmarsch für den Krieg
Statt angesichts dieser Situation für Entspannung und Abrüstung zu sorgen, setzen die
Staaten der NATO erneut auf Konfrontation.
Eine spezielle schnelle Eingreiftruppe für Osteuropa wurde aufgestellt, in deren Rahmen
auch die Bundeswehr ständig an Manövern in den baltischen Staaten teilnimmt.
Ein neu eingerichtetes Logistikkommando in Ulm soll schnelle Truppentransporte an die
russische Grenze ermöglichen.
Mittlerweile lagert an vielen Orten in Deutschland die komplette Ausrüstung
us-amerikanischer Panzereinheiten, deren Mannschaften nur noch eingeflogen werden
müssen, um dann in den Krieg gegen Russland zu ziehen. Im Frühjahr 2020 wird unter
Beteiligung von 16 NATO-Staaten das gigantische Manöver „Defender 2020“ stattfinden,
das von der US Kommandozentrale EUCOM in Stuttgart koordiniert wird. Eine komplette
US-Panzerdivision soll dabei zusätzlich auf dem Seeweg nach Europa verlegt werden,
um dann durch Deutschland nach Polen und die baltischen Staaten an die russische Grenze
aufzumarschieren. 
Bei diesem Manöver soll insbesondere die deutsche Verkehrsinfrastrukur (Straßen, Brücken,
Bahntrassen …) auf ihre militärische Tauglichkeit überprüft werden. Die EU hält für deren
Ausbau erhebliche Mittel bereit. Die Bundeswehr hat bereits 2019 mit der Bahn einen
Vertrag geschlossen, der Militärtransporten Vorrang vor zivilem Bahnverkehr gewährt.
 
Deutschland rüstet auf!

Gleichzeitig wird verstärkt aufgerüstet. 2020 werden die deutschen Rüstungsausgaben
nach NATO-Kriterien die Schallmauer von 50 Milliarden Euro übersteigen. Damit
erfährt der Rüstungshaushalt erneut die höchste Steigerungsrate von allen Ausgaben
des Bundes. „Verteidigungs“ministerin Kramp-Karrenbauer wird in den letzten
Monaten nicht müde, für noch mehr Aufrüstung, öffentliche Präsenz der Bundeswehr
und für mehr Kriegseinsätze zu trommeln.  In einer programmatischen Rede Anfang
November rief sie „angesichts aufstrebender Mächte in Asien und Lateinamerika“
„gesicherte Versorgungswege, stabile Märkte sowie funktionierende Informations-
und Kommunikationssysteme“ zur weltweiten Aufgabe der Bundeswehr aus.
Sie drängt auf weitere „robuste“ Militäreinsatze der Bundeswehr z.B. in Mali oder
auch im südchinesischen Meer.  Statt die deutschen Waffenlieferungen an die in
Nordsyrien eingefallene Türkei sofort zu stoppen, fordert sie einen weiteren
Bundeswehreinsatz zur Schaffung einer „Schutzzone“ in Nordsyrien. 
Die deutschen Rüstungsexporte erreichten 2019 einen neuen Rekordwert. 
 
Wir wollen keinen Krieg!
Am 8. Mai vor 75 Jahren wurden Deutschland, Europa und die Welt unter vielen
Opfern von Faschismus und Krieg befreit. Heute sind beide Gefahren wieder bedrohlich
aktuell, es gilt ihnen rechtzeitig entgegenzutreten.  Wir, die Mehrheit der Menschen,
wollen weder Faschismus noch Krieg. Wir haben genug von einer Politik, die im
Inneren wie im Äußeren ihre Interessen mit dem Recht des Stärkeren durchzusetzen
versucht. Wir haben genug von all den Kriegen, die derzeit auch mit deutschen
Waffen und Soldaten um „stabile Märkte“ geführt werden, in Afghanistan, Syrien,
 im Jemen, in Mali und anderswo…
Wir treten ein für Entspannung, Abrüstung und Frieden!
Das ist die grundlegende Voraussetzung dafür, dass die Probleme der Menschen
und der Menschheit durch gemeinsame Anstrengung, Zusammenarbeit und
Solidarität gelöst werden können.
 
Deshalb fordern wir:
  • Abrüsten statt aufrüsten! Kein Geld für Waffen und Militär, sondern für Bildung, Gesundheit, ein solidarisches Sozialsystem und die Bekämpfung von Hunger und Armut …  
  • Beendet den atomaren Wahnsinn! Beitritt Deutschlands zum Atomwaffenverbotsvertrag der UNO und Initativen zu seiner Durchsetzung!
  • Eine neue Entspannungspolitik weltweit! Schluss mit dem militärischen Aufmarsch nach Osten. Brücken für Menschen, nicht für Panzer! 
  • Rüstungsexporte stoppen! Konversion von Rüstungsunternehmen und militärischen Liegenschaften! Keine Kriegsvorbereitungen in unserer Nachbarschaft!
  • US-Kommandozentralen EUCOM und AFRICOM schließen!
  • Sofortige Beendigung aller Auslandseinsätze der Bundeswehr! 
  • Austritt aus der NATO mit dem Ziel ihrer Auflösung! Kein NATO-Logistikkommando in Ulm! Keine Beteiligung am eskalativen Wettrüsten mit Russland!
  • Kein Ausbau der EU zur Militärunion, PESCO stoppen!
  • Keine Bundeswehr in Bildungseinrichtungen, auf Ausbildungsmessen und in unserem Stadtbild. Kein Werben fürs Sterben – keine Normalisierung des Militärs!

Den Ostermarsch 2020 unterstützen:

Arbeitskreis Frieden Mössingen

Attac Regioalgruppe Schorndorf

Attac Stuttgart

Bruchsaler Friedensninitiative

DGB Stadtverband Stuttgart

DIDF STUTTGART(Freundschafts-und Solidaritätsverein Stuttgart e.V.

Die Linke Baden-Württemberg

Die Linke Stuttgart

DKP Baden-Württemberg

DKP Rems Murr

DKP Karlsruhe

Defend Rojava Plattform Stuttgart

Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba Regionalgruppe Stuttgart

Friedensbündnis Esslingen

Friedensbündnis Karlsruhe

Friedensplenum/Antikriegsbündnis Tübingen

Friedenstreff Bad Cannstatt

Friedenstreff Stuttgart Nord

Gesellschaft Kultur des Friedens

Informationsstelle Militarisierung (IMI)

Initiative aufstehen Stuttgart

Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

Linksjugend solid Stuttgart

NaturFreunde Baden-Württemberg e.V.

OTKM Karsruhe - Offenes Treffen gegen Krieg und Militarisierung

OTKM Stuttgart - Offenes Treffen gegen Krieg und Militarisierung

Ohne Rüstung Leben

Pax Christi Rottenburg-Stuttgart

Seebrücke Stuttgart

Vaihingen Ökologisch Sozial (VÖS)

ver.di Bezirk Stuttgart

ver.di Ortsverein Böblingen

Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Landesverband Baden-Württemberg

DFG-VK Stuttgart

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA)Baden Württemberg

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA) Stuttgart

Waldheim Gaisburg "Friedrich-Westmeyer-Haus"

Waldheim Stuttgart e.V. "Clara Zetkin Haus"


Heike Hänsel MdB, stv. Vorsitzende Fraktion DIE LINKE im Bundestag  
Dennis Klora
Tobias Pflüger MdB, stv. Vorsitzender DIE LINKE, Verteidigungspolitischer Fraktionsprecher, Vorstand Informationsstelle Militarisierung (IMI)
Reinhard Püschel, DKP-Stadtrat in Heidenheim  
Michel Brandt, MdB, Die Linke
Gökay Akbulut, MdB, Die Linke  
Bernd Riexinger, MdB, Die Linke
Jessica Tatti , MdB, Die Linke
Jochen Dürr, Vorsitzender Ver.di Ortsverein Schwäbisch Hall  

Den Ostermarsch 2020 unterstützen!

Wie in jedem Jahr ist die Unterstützung verbunden mit der Bitte, entspre­chend de

eigenen Möglichkeiten auch zu den Kosten der Aktion beizutragen.


Wiederum wie in früheren Jahren gilt die Faustregel:
Einzelpersonen 10 €,
örtliche Gruppen 25 €,
überregionale Organisationen 125 €

Die Bankverbindung

für Einzelpersonen, die ihren Beitrag bei der Steuer geltend machen können, lautet:

Förderverein Frieden e.V.

Iban: DE95 6009 0100 0563 1310 04 Bic: VOBADESSXXX


für Organisationen und alle anderen: Paul Russmann Skto. Friedensnetz,

DE52 6001 0070 0006 5207 06 PBNKDEFFXXX


Die Rückmeldung für die Unterzeichnung bitte an: buero@friedensnetz.de

oder ans Friedensbüro, Spreuergasse 45, 70372 Stuttgart

Flyer...

Ostermarsch_2020
Ostermarsch 2020

29.02.2020

Konferenz


Strategiekonferenz 2020

Freitag/Samstag, 28/29. Februar 2020, ab 17 Uhr

Stuttgart Wollgrasweg 11


Strategiekonferenz 2020 der

Kooperation für den Frieden


Frontex, Pesco und EU-Armee – oder zivile Alternativen zur EU-Aufrüstung?
 
 

Liebe Freundinnen und Freunde,
liebe Freundinnen und Freunde in Stuttgart und Umgebung,

während für viele Menschen auf der Welt Europa ein Sehnsuchtsort geblieben ist und die Europäische Union gar mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde, ist die Krise der EU, vom Papst als „altes Mütterchen“ bezeichnet, offensichtlich. Sie zeigt sich schon lange in der brutalen Flüchtlingsabwehr an den Grenzen. Sie zeigt sich auch in einer Handels- Finanz- und Sozialpolitik, die sich weiter vom Prinzip der Gerechtigkeit entfernt in Richtung Ungleichheit. Das „gemeinsame Haus Europa“, das Anfang der 1990er für alle Länder auf dem Kontinent bezugsfertig war, wird heute aufs Spiel gesetzt.

Die neue EU-Kommission unter Ursula von der Leyen hat zwar, vermutlich auch aufgrund des großen öffentlichen Drucks, ein Klimapaket vorgestellt. Aber wird es damit gelingen, den CO2-Fußabdruck der Europäer*innen zu verringern, während die Wirtschaft weiter wachsen soll?

Weniger öffentliche Beachtung erhält die militärische Aufrüstung der EU. Diese begann mit der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) 1999 und hat 2017 mit der „Ständigen Strukturierten Zusammenarbeit“ (PESCO) Fahrt aufgenommen. Fast alle EU-Staaten verpflichteten sich u.a., regelmäßig ihre Verteidigungsausgaben zu erhöhen, sich an gemeinsamen Rüstungsprojekten zu beteiligen und Soldat*innen als Krisenreaktionskräfte zur Verfügung zu stellen.

Diese gewalttätige EU-Politik wollen wir entlarven und die Strategieentwicklung zu Protest und Widerstand der Friedensbewegung stärken. Wir diskutieren Visionen für ein Europa, das Frieden wagt. Konkret fragen wir nach Ansätzen in der EU für zivile Konfliktbearbeitung, nach dem Beitrag der Rüstungsexport-Kampagnen in Bezug auf die zunehmende multinationale EU-Rüstungszusammenarbeit, nach Vernetzung der Friedensbewegung auf europäischer Ebene zu Friedensbildung, Atomwaffenverbotsvertrag, Atomwaffenfreie Zone Europa, Umweltschäden durch das Militär und militärische Grenzpolitik. Während einer kurzen Mahnwache am Africom protestieren wir gegen das neue NATO-Manöver Defender 2020.

Zur Strategiekonferenz 2020 der Kooperation für den Frieden laden wir Euch herzlich ein!

Silvia Bopp [Pressehütte Mutlangen)
Wiltrud Rösch-Metzler (pax christi, Co-Sprecherin der Kooperation für den Frieden)
Renate Wanie (Werkstatt für Gewaltfreie Aktion, Baden)

i. A. der Kooperation für den Frieden

Hier gibt es den Flyer.
Alle weiteren Infos unter www.koop-frieden.de

+++ Programm und weitere Infos +++

Freitag, 28. Februar 2020

ab 17.00 Uhr: Anmeldung, Imbiss

18.00 Uhr: Begrüßung

18.15 Uhr: „Märkte, Macht und Muskeln“ - Die Sicherheits- und Friedenspolitik der EU und die Rolle Deutschlands, Thomas Roithner, Wien, Friedensforscher und Journalist, Vortrag und Diskussion

19.00 Uhr: Der Weg Europas zur militärischen Großmacht?

Claudia Haydt, Landesgeschäftsführerin der Linken in Baden-Württemberg und IMI Tübingen, Vortrag und Diskussion

20.30 Uhr Hocketse: Zeit zum Reden, sich austauschen,

Musik von Lebenslaute (angefragt)


Samstag, 29. Februar 2020

9.00 Uhr: Visionen für ein Europa, das Frieden wagt

Friedenspolitische Thesen von Reiner Braun und Wiltrud Rösch-Metzler

Podiumsdiskussion mit

Alain Rouy, Bundessekretär von „Le Mouvement de la Paix Movement de la Paix”, Frankreich,

Ulrike Duchrow, Flüchtlingsrat Baden-Württemberg,

Charly Braun, Gewerkschaftliche Initiative für aktive Friedenspolitik und Militär- und Rüstungskonversion, Hannover

10.30  Uhr Kaffeepause

11.00 Uhr Worldcafé: Strategieplanung der Friedensbewegung mit den jeweiligen Gastgeber*innen unter Einbeziehung bestehender Kampagnen und Initiativen

1. Wie kann z.B. das Nonviolent Peaceforce-Konzept auf europäischer Ebene umgesetzt werden? Und andere Verfahren aus der zivilen Konfliktbearbeitung? Christine Schweitzer, Bund für Soziale Verteidigung

2. Welchen Beitrag sollten sie leisten / leisten die Rüstungsexport-Kampagnen der Friedensbewegung, z.B. Aktion Aufschrei, in Bezug auf die zunehmende multinationale Rüstungszusammenarbeit in der EU? Eugenia Lüttmann, Rüstungsinformationsbüro

3. Wie könnte die Friedensbewegung auf europäischer Ebene eine Vernetzung der Friedensbildung erreichen? N.N.

4. Ausbau gezielter Lobbyarbeit der Friedensorganisationen auf EU-Ebene, Ben Moore, EPLO, Brüssel

5. Atomwaffenfreie Zone Europa, Regina Hagen, verantwortliche Redakteurin der Quartalszeitschrift "Wissenschaft & Frieden"

6. Was sollte die Friedensbewegung gegen die militärische Grenzpolitik der EU unternehmen? Ulrike Duchrow, Flüchtlingskreis Baden-Württemberg

7. Welche Strategien sind notwendig, um die Folgen der Umweltbelastung durch das Militär in Europa sichtbar zu machen und zu stoppen? Karl-Heinz Peil, Friedens- und Zukunftswerkstatt Frankfurt/M

12.30 Uhr Mittagsimbiss

13.15 Uhr Mahnwache am Africom 

Drohnenkriegsführung,  Rede: Odilo Metzler, pax christi

Nato-Manöver 2020 Defender, Rede: Torsten Schleipp, DFG-VK

Lebenslaute (angefragt)

14.30 Uhr Kaffeepause

15.00 Uhr „Perlen fischen“ Zusammentragen der wichtigsten Strategien aus den Thementischen des World Cafés

15.30 Uhr Fish Bowl: Welche Wünsche und Träume haben wir in Bezug auf Europa? Wichtigste Ergebnisse aus der Tagung

16.15 Uhr Abschied

 

Tagungsadresse

Stuttgart-Hohenheim, Nähe Africom

Wollgrasweg 11 (Gemeindezentrum Padua) 70599 Stuttgart

Tagungstelefon 01 71 / 755 78 26

 

Tagungsbeitrag

40 Euro, Barzahlung bei Anreise (ermäßigt 25 Euro; 10 Euro für Schüler*innen, Studierende und Auszubildende)

 

Übernachtung

Diejenigen, die sich anmelden, erhalten

Informationen zu Übernachtungsmöglichkeiten

 

Anreise

Bahn: mit U-Bahn ab Stuttgart-Hauptbahnhof U 5,6,12 bis Möhringen Bahnhof, umsteigen in U 3 Richtung Plieningen, an der Endhaltestelle Plieningen aussteigen, wenige Meter rechter Hand liegt das Gemeindezentrum Padua

Auto: von Ulm, Autobahnausfahrt Plieningen, von Karlsuhe und Heilbronn, Autobahnausfahrt Flughafen/Messe/ Plieningen

 

Kontakt und Anmeldung

Verbindliche Anmeldung bis zum 15.02.2020 bei:

Kooperation für den Frieden

Römerstr. 88 · 53111 Bonn

Tel. 02 28.69 29 04 · Fax 02 28.69 29 06

info@koop-frieden.de

03.12.2019

Entschieden für Frieden und gegen rechte Hetze!

43. Markgräfler Friedenswochen

Mittwoch, 6. November bis Dienstag, 3. Dezember 2019

Programm siehe Link

43. Markgräfler Friedenswochen
Entschieden für Frieden und gegen rechte Hetze!
 
 
Im November finden wieder die Markgräfler Friedenswochen statt, in diesem Jahr zum 43. Mal. Und wieder widmen sie sich Themen des  inneren und äußeren Friedens.
Zum einen ist es die Auseinandersetzung mit  dem Erstarken neofaschistischer Kräfte in Deutschland, die sich nicht scheuen, die Verbrechen der Nazi Zeit zu verharmlosen und neues völkisch nationalistisches Unheil über die Menschen bringen wollen.
Ein Spielfilm von Louis Malle über das Schicksal jüdischer Kinder im besetzten Frankreich 1944 zu Beginn der Friedenswochen am 6. November zeigt eindringlich die grausame Realität der Nazi Herrschaft.
Was diese für die jüdischen Müllheimer bedeutete, daran erinnert der Friedensrat mit einem Schweigemarsch am 9. November anläßlich ders Jahrestages der Reichspogramnacht, in der auch die Synagoge ín Müllheim geschändet wurde. Zugleich bedeutet diese Veranstaltung auch ein Aufstehen gegen heutige Nazis, die sich wie in Halle nicht scheuen, auch wieder jüdische Menschen anzugreifen.
Tödlich endet 1942 eine Liebe in Niederweiler. Weil er eine deutsche Frau liebte, wurde der polnische Zwangsarbeiter Julian Garlewicz von den Nazis gehängt.  Am Jahrestag der Hinrichtung von Julian Garlewicz, am 13. November findet eine Gedenkveranstaltung auf dem Alten Friedhof in Niederweiler statt.
Die Veranstaltung "und führen wohin du nicht willst" des  Arbeitskreis Frieden im Evang. Kirchenbezirk am 19. November geht unter anderem der Frage nach, welche Konsequenzen die Badische Landeskirche aus der Nazi Zeit gezogen hat.
Zwei große Krieg erlebten die Menschen im letzten Jahrhundet. Kaum war der erste Weltkrieg beendet, hetzten rechte Kreise schon zum zweiten großen Krieg. Am Volkstrauertag, den 17. November, wird der Opfer von Krieg und Gewalt gedacht. Der Friedensrat setzt sich ein für einen Volkstrauertag ohne Militär, weil den bisherigen Opfern keine neuen hinzugefügt werden sollen.
An diesem Tag laden Gerhard Stichling und Theo Ziegler für den Arbeitskreis Frieden des Evang. Kirchenbezirks zu Lyrik und Musik für den Frieden in die Evang. Kirche Gallenweiler ein.
Kriege werden gemacht. Von denen, die sich davon Gewinn versprechen, in ökonomischer oder politischer Hinsicht. Der größte deutsche Waffenproduzent Rheinmetall unterhält auch in Neuenburg eine Produktionsstätte. Im Rahmen der Kampagne "Aufschrei – stoppt den Waffenhandel" findet am 20.November vor der  Rheinmetall Waffe Munition eine Mahnwache gegen die Produktion von Kriegsgerät statt.
Kriege werden auch vom Markgräflerland aus geführt. Müllheim ist Stationierungsort der Deutsch-Französischen Brigade, einem militärischen Großverband, der dazu bestimmt ist, Kriege in aller Welt zu führen. Darauf aufzumerksam zu machen, veranstaltet der Friedensrat am 27. November vor der Kaserne der Brigade in Müllheim eine Mahnwache.
Dieses Jahr reichen die Markgräfler Friedenswochen sogar über den November hinaus und enden erst am 3. Dezember. An diesem Tag  beschäftigt sich Andreas Zumach im Markgräfler Gymnasium unter der Überschrift "Warum wir einen neue EKD Ostdenkschrift brauchen!" mit dem aktuellen deutsch-russischen Verhältnis.
 
 
Gerne senden wir Ihnen/Euch Plakate und Flyer der 43. Markgräfler Friedenswochen zu.
 
Freundliche und friedliche Grüße
für den Friedensrat Markgräflerland
Uli Rodewald
 
 
43. Markgräfler Friedenswochen
November 2019
http://www.friedensrat.org

Spenden an Ulrich Rodewald, Postbank Karlsruhe
IBAN: DE26 6601 0075 01833 5475 8
BIC: PBNKDEFF
Stichwort: Friedensrat



Für eine menschliche Welt in Frieden! Entschieden gegen rechts!
Pour un monde humain en paix! Décidé contre la droite!
For a human world in peace! Resolutely against right-wing!

19.10.2019

Demo

Stoppt die türkische Militäroffensive! Frieden für Syrien! Jetzt!

Samstag, 19. Oktober 2019, 13 Uhr

Stuttgart Lautenschlagerstrasse (gegenüber Hbf)


Demo durch die Innenstadt, zur Kundgebung (ca.) 14.30 Uhr, Schlossplatz

Das Friedensnetz Baden Württemberg ruft auf:

 

TAUBE

Stoppt die türkische Militäroffensive!

Frieden für Syrien! Jetzt!

Am 9. Oktober hat die Türkei erneut einen Aggressionskrieg in und gegen Syrien begonnen.

Ihr erklärtes Ziel ist die dauerhafte Besetzung der überwiegend von Kurden bewohnten Regionen Nordsyriens und die Zerschlagung der dort aufgebauten demokratischen Strukturen.

Dieser Überfall ist ein offener Verstoß eines NATO-Staates gegen das Völkerrecht. Er führt zu einer neuerlichen Eskalation der Situation in Syrien, zu zahllosen Todesopfern und neuen Fluchtbewegungen.

Wir fordern von der Bundesregierung, Waffenlieferungen und jede militärische Zusammenarbeit mit der Türkei sofort einzustellen und alle politischen Mittel auszuschöpfen, um den Krieg der Türkei zu stoppen und die Besetzung Nordsyriens zu verhindern.

Stoppt den Krieg!

Samstag, 19. Oktober, Stuttgart

13 Uhr Lautenschlagerstr. (gegenüber Hauptbahnhof)

Ca. 14.30 h Kundgebung Schlossplatz

Es rufen auf:

DFG-VK Baden-Württemberg  |  DGB Stadtverband Stuttgart  |  Die Linke Baden-Württemberg  |  Die Linke Stuttgart  |  DIDF (Föderation demokratischer Arbeitervereine)  |  Friedensbündnis Esslingen  |  Friedenstreff Bad Cannstatt  |  Friedenstreff Stuttgart Nord  |  Gesellschaft Kultur des Friedens  |  Informationsstelle Militarisierung  |  Ohne Rüstung Leben  |  VVN-Bund der AntifaschistInnen Bawue  |  VVN-Bund der AntifaschistInnenStuttgart

Kontakt: Friedensnetz Baden-Württemberg, Spreuergasse 45, 70372 Stuttgart, Telefon: 0711/6071786, Fax: 0711/600718, buero [at] friedensnetz.de, http://www.friedensnetz.de


18. bis 22.04.2019

Ostermärsche 2019 in Baden Württemberg

Ulm
Biberach
Stuttgart
Ellwangen
Mannheim
Konstanz / Kreuzlingen
Müllheim

Gründonnerstag bis Ostermontag 18. bis 22. April 2019


Gründonnerstag, 18. 4.


Ulm

16.30 Uhr, Wilhelmsburg-Kaserne


Karfreitag, 19.4


Biberach


17 Uhr Marktplatz

Mahnwache für den Frieden Friedensarbeit in gewalttätigen Zeiten – Zivil ist mehr wert

Mit Jürgen Menzel (Forum ziviler Friedensdienst) und Anna Bienek

friedensbuendnis-bc.de


Karsamstag, 20.4


Stuttgart

2 vor zwölf Lautenschlagerstr. gegenüber Hbf


Ellwangen

10.00 Uhr Beginn ab Bahnhof

11.00 Uhr Kundgebung am Fuchseck.

Ostermarsch - Atomkrieg droht! Abrüstung schafft Sicherheit!

Regina Hagen, Trägerkreis Atomwaffen abschaffen,

(verantw. Redakteurin von „Wissenschaft und Frieden“)

Arailym Kubayeva, Friedenswerkstatt Mutlangen

ruestung-ostalb.pressehuette.de


Mannheim

13 Uhr, HBF Mannheim; 15 Uhr, Paradeplatz,

Ostermarsch Rhein-Neckar 2019 Fluchtursachen beseitigen ? Kriege beenden!

frieden-mannheim.de/


Ostermontag, 22.4.


Konstanz / Kreuzlingen

10.15 Uhr Auftakt an der Marktstätte in Konstanz

12.00 Uhr Stadtgarten: Jürgen Grässlin, Rüstungsgegner

13.00 Hafenplatz Kreuzlingen mit Louise Schneider, Friedensaktivistin, Tamara Funiciello, Präsidentin JUSO Schweiz, Annette Willi, Präsidentin ICAN Schweiz

Internationaler Bodensee-Friedensweg: Von der Rüstungsregion Bodensee

zur Friedensregion. JA zum UNO-Vertrag für ein Atomwaffenverbot!

bodensee-friedensweg.org/



Müllheim


14 Uhr Robert Schumann Kaserne; 15 Uhr Marktplatz:


Entschieden für Frieden und gegen rechte Hetze!


friedensrat.org/

20.04.2019

Ostermarsch

Zwei vor Zwölf.
Abrüsten statt aufrüsten!
Für eine friedliche und solidarische Welt – ohne Militär, Rüstungsindustrie und Abschiebungen!

Samstag, 20. April 2019, zwei vor Zwölf

Stuttgart Lautenschlagerstrasse (gegenüber Hbf)


Ablauf Ulm-Stuttgart

Ostermärsche 2019 in Baden-Württemberg

Aufruf zum Ostermarsch 2019



OM-2019_Flyer


Abrüsten statt aufrüsten!
Für eine friedliche und solidarische
Welt – ohne Militär, Rüstungsindustrie
und  Abschiebungen!

Seit Jahren erleben wir eine aggressiver werdende internationale Politik. Sie ist gekennzeichnet durch die Androhung und Verhängung von Sanktionen gegen sich missliebig verhaltende Länder, durch offen betriebenen und unterstützten „regime change“, durch mehr oder weniger offene Bewaffnung und militärische Unterstützung von Söldnermilizen.

In Syrien, im Irak, in Afghanistan, in Mali, im Sudan, im Jemen und anderswo werden derzeit militärische Konflikte ausgetragen und grausame Kriege geführt mit Beteiligung der Bundeswehr und mit deutschen Waffenexporten. Insgesamt ist die Bundeswehr an über 15 Auslandseinsätzen beteiligt.

Diese Politik verursacht ein unbeschreibliches Leiden der betroffenen Zivilbevölkerung und führt zu immer größeren Fluchtbewegungen.

Gleichzeitig erleben wir mitten in Europa einen gewaltigen Truppenaufmarsch der NATO in Richtung der russischen Grenze. Die NATO hat seit dem Ende des Kalten Krieges insgesamt 13 osteuropäische Länder aufgenommen.

Eine spezielle schnelle Eingreiftruppe für Osteuropa wurde aufgestellt, deren offiziell sogenannte „Speerspitze“ von der Bundeswehr befehligt wird. Ein neu eingerichtetes Logistikkommando in Ulm soll schnelle Truppentransporte an die russische Grenze ermöglichen.

Verbunden ist diese Politik mit einer dramatischen Erhöhung der Rüstungsausgaben und einem milliardenschweren militärischen Beschaffungsprogramm.

Einen Höhepunkt dieser Konfrontationspolitik bildet die Kündigung des INF Vertrages. Damit droht wie 1983 wieder die Stationierung von atomaren Mittelstreckenraketen in Europa und der Irrsinn eines vermeintlich auf Europa begrenzbaren atomaren Krieges.


Nein zu PESCO!

Währenddessen werden die Rufe aus Deutschland und Frankreich nach einer Weltmacht EU, die global – auch militärisch – auf Augenhöhe mit anderen Großmächten agieren soll, immer lauter. Bedeutendster Ausdruck der EU-Militarisierung ist die 2017 ins Leben gerufene „Ständige Strukturierte Zusammenarbeit“ (englisch abgekürzt: PESCO). Im Rahmen der PESCO können Militärprojekte aller Art gemeinsam vorangetrieben und finanziert werden. Die ersten 34 dieser Projekte sind bereits angelaufen. Zur Finanzierung der gemeinsamen Rüstungsprojekte wird momentan ein EU-Verteidigungsfonds (EVF) eingerichtet. Im Rahmen der PESCO verpflichteten sich die 25 teilnehmenden EU-Staaten zudem, eine „regelmäßige reale Aufstockung der Verteidigungshaushalte“ vorzunehmen.


Sozialstaat statt Aufrüstung!

Der deutsche Militärhaushalt erfährt eine drastische Aufstockung nach der anderen: Während die Ausgaben im Jahr 2000 noch bei rund 24 Mrd. Euro lagen, werden sie im Jahr 2019 einen Spitzenwert von 43,2 Mrd. Euro erreichen, also täglich 120 Millionen Euro. Die Bundesregierung plant bis 2025 1,5% des BIPs für die Bundeswehr auszugeben – nach internen Bundeswehrberechnungen wären das ganze 60 Mrd. Euro. Das sind 60 Mrd. Euro, die u.a. dem Bildungs- und Gesundheitssektor fehlen. Während der aktuelle Rüstungshaushalt um 12,1 % erhöht wurde, ist der Gesundheitsetat lediglich um 0,4 % gestiegen.


Kein NATO-Logistikkommando in Ulm!

Baden-Württemberg weist mit den US Kommandozentralen EUCOM und AFRICOM in Stuttgart, dem Standort des Kommando Spezialkräfte (KSK), der aggressivsten und geheimsten Einheit der Bundeswehr in Calw, mit dem Stab der Deutsch-französischen Brigade in Müllheim und anderen militärischen Einrichtungen eine besondere Dichte an militärischer Infrastruktur auf, die es nicht nur zum Ausgangspunkt von Kriegen, sondern auch zur Zielscheibe macht.

Aktuellstes Beispiel ist das „Joint Support and Enabling Command“ (JSEC) in Ulm, eine Art Logistikkommando der NATO. Die wesentlichen Aufgaben des JSEC werden Planung und Koordination alliierter Truppenbewegungen in Europa, sowie deren Unterstützung und Schutz sein. Damit würde es eine zentrale Funktion in einem möglichen Krieg gegen Russland, aber auch für Übungen und Auslandseinsätze, einnehmen. Deutschland will seine Stellung als „strategische Drehscheibe in Europa“ stärken.


Atomwaffen abschaffen!

Seit 2018 steht die sogenannte Atomkriegsuhr auf zwei Minuten vor zwölf. Auch die Bundesrepublik ist am atomaren Wettrüsten beteiligt. Im Rahmen der sogenannten nuklearen Teilhabe sind auf dem Luftwaffenstützpunkt Büchel in Deutschland zwanzig atomare Sprengköpfe der USA stationiert, die nun auch noch modernisiert werden sollen, um ihre bereits jetzt katastrophale Schlagkraft auszubauen. Sie sollen smart werden: lenkbar, leichter und in ihrer Schlagkraft unterschiedlich skalierbar.

Nur Abrüstung und ein konsequenter Atomwaffenverbotsvertrag können diese Entwicklung aufhalten. Jede Atombombe, die existiert, ist eine zu viel.


Rüstungsunternehmen – nicht mit uns!

Baden-Württemberg ist mit rund 120 Firmen an etwa 70 Standorten Produktionsstätte zahlreicher Rüstungsunternehmen wie Rheinmetall in Stockach, Heckler & Koch in Oberndorf, Thales und Atos in Ditzingen.

Mit der Umsetzung der Pläne zum Cyber Valley soll im Neckartal das Herz der europäischen Forschung zu Künstlicher Intelligenz entstehen – vorne mit dabei Amazon und ZF Friedrichshafen. Es droht hier ein militärisch-forschungsindustrieller Komplex zu entstehen, der weitere Rüstungsunternehmen und deren Zulieferer anziehen wird.


Rechte Netzwerke im Militär aufdecken!

Kaum ein Monat vergeht ohne weitere rechtsradikale Skandale bei der Bundeswehr: Im November 2018 tauchten Berichte über ein 200 Personen umfassendes rechtes Netzwerk innerhalb der Bundeswehr auf, das Waffenlager anlegt und sich auf die Ermordung politischer Gegner*innen vorbereitet. Zahlreiche Angehörige dieses Netzwerks sind Elitesoldaten des Kommando Spezialkräfte (KSK). Die Bundesregierung und ihre Geheimdienste leugnen und verharmlosen diese Gefahr.

Militarismus fördert Nationalismus, Rassismus und Sexismus – es handelt sich um keine skandalösen Einzelfälle, sondern um das Ergebnis angewandter Militärkultur.


Kein Werben fürs Sterben!

Im Jahr 2017 hat die Bundeswehr mindestens eine halbe Million jugendliche Schüler*innen durch Vorträge, Podiumsdiskussionen, Seminare, Projekttage und Jobmessen erreicht. Mittlerweile ist die Bundeswehr sogar an Kindergärten aktiv und beteiligt sich u.a. an Lampionumzügen durch Kasernen. So dringen Uniformen von klein an als normaler Bestandteil in den kindlichen Alltag ein. Allein letztes Jahr hat die Bundeswehr rund 1679 minderjährige Soldat*innen eingestellt.

Um die Bevölkerung für sich zu gewinnen, werden Millionenbeträge für Werbekampagnen der Bundeswehr ausgegeben. Die Bundeswehr versucht, sich als normaler Arbeitgeber darzustellen. Dieser Einzug des Militärs in Form von realitätsfremder Rekrutierungspropaganda auf YouTube, auf Plakatwänden in unseren Städten und in Bildungseinrichtungen muss unterbunden werden.


Krieg beginnt hier und hier können wir ihn beenden. Wir fordern

  • Abrüsten für den Frieden, statt Rüsten für den Krieg: Statt Rüstungsausgaben Investitionen in Soziales!

  • INF-Vertrag erhalten, Atomaffenverbot durchsetzen! Beitritt Deutschlands zum Atomwaffenverbotsvertrag! Abzug aller Atomwaffen aus der BRD!

  • Konversion von Rüstungsunternehmen und militärischen Liegenschaften! Keine Kriegsvorbereitungen in unserer Nachbarschaft!

  • US-Kommandozentralen EUCOM und AFRICOM schließen!

  • Sofortige Beendigung aller Auslandseinsätze der Bundeswehr!

  • Austritt aus der NATO mit dem Ziel ihrer Auflösung! Kein NATO-Logistikkommando in Ulm! Keine Beteiligung am eskalativen Wettrüsten mit Russland!

  • Kein weiterer Ausbau der EU zur Militärunion, PESCO stoppen

  • Keine Bundeswehr in Bildungseinrichtungen, auf Ausbildungsmessen und in unserem Stadtbild. Kein Werben fürs Sterben – keine Normalisierung des Militärs!

  • Rechte Netzwerke in der Bundeswehr aufdecken! Rassismus und Nationalismus ächten!

  • Recht auf Bewegungsfreiheit: Keine Abschiebungen - erst recht nicht in Einsatzgebiete der Bundeswehr.



Wie in jedem Jahr ist die Unterstützung verbunden mit der Bitte, entspre­chend den eigenen Möglichkeiten auch zu den Kosten der Aktion beizutragen.


Wiederum wie in früheren Jahren gilt die Faustregel: Einzelpersonen 10 €, örtliche Gruppen 25 €, überregionale Organisationen 125 €)


Die Bankverbindung


für Einzelpersonen, die ihren Beitrag bei der Steuer geltend machen können, lautet:


Förderverein Frieden e.V.


Iban: DE95 6009 0100 0563 1310 04 Bic: VOBADESSXXX



für Organisationen und alle anderen: Paul Russmann Skto. Friedensnetz,


DE52 6001 0070 0006 5207 06 PBNKDEFFXXX


Die Rückmeldung für die Unterzeichnung bitte an: buero@friedensnetz.de


oder ans Friedensbüro, Spreuergasse 45, 70372 Stuttgart

21.07.2018

Kein Nato-Logistik-Kommando in Ulm!

Demonstration

Samstag, 21. Juli 2018, 13 Uhr

Auftakt am Haupttor der Wilhelmsburg-Kaserne, Stuttgarter Straße 199, 89081 Ulm

Im Juni 2018 wurde es offiziell: Ulm bekommt ein Nato-Hauptquartier für schnelle Truppen-
und Materialtransporte, englisch „Joint Support Enabling Command“, JSEC. Dieses
Hauptquartier wird circa 3 km nördlich der Stadtmitte,in der Wilhelmsburg-Kaserne
eingerichtet. Dort befindet sich bereits jetzt das Multinationale Kommando Operative
Führung. Der Hintergrund ist die neue Angst vor Russland. Das neue Nato-Kommando soll
die Bewegungen der Nato-Truppen durch Europa organisieren. Von Ulm aus werden bereits jetzt regelmäßig Manöver an der „Ostflanke der Nato“ durchgeführt.

Samstag 21.07.2018 um 13.00 Uhr
Auftakt am Haupttor der Wilhelmsburg-Kaserne, Stuttgarter Straße 199, 89081 Ulm

14.30 Uhr: Friedenskundgebung auf dem Hans-und-Sophie-Scholl-Platz in 89073 Ulm

Wir fordern: Abrüstung statt Aufrüstung!
Dialog statt Eskalation!
Entspannung statt Säbelrasseln!

Kein Krieg aus Ulm!
Nicht ins Militär investieren, sondern in Bildung, Pflege, Rente - und
in Projekte der Völkerverständigung!

Flyer

Flyer


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