Friedensnetz Baden-Württemberg
03.04.2021
Ostermarsch

Abrüsten!  
Für den Frieden, für das Klima, für die Menschen!

Samstag, 3. April 2021, 12 Uhr

Schillerstraße vor dem Bahnhof

Aufruf zum Ostermarsch 2021

Download:

Aufruf Ostermarsch 2021 (461 KB / 2 S.)



Ablauf Ostermarsch 2021 in Stuttgart



Karsamstag, 3. April

vor dem Hauptbahnhof:

100 Sekunden vor 12 Uhr (aktueller Stand der „Weltuntergangsuhr“)

Auftakt zum Stuttgarter Ostermarsch

12.30 Uhr Ostermarsch zum Schloßplatz

ca. 13.30 Uhr Ostermarschkundgebung auf dem Schloßplatz

u.a mit Martin Gross (Landesbezirksleiter ver.di Baden-Württemberg), Tobias Pflüger (MdB, Mit begründer der Informationsstelle Militarisierung), Wiltrud Rösch-Metzler, (Vors. PAX Christi),


Abrüsten!  
Für den Frieden, für das Klima, für die Menschen!  
 

Es rufen auf (Stand 3.3.2021)

Arbeitskreis Stuttgart 21 ist überall
Attac Regionalgruppe Schorndorf
Attac Stuttgart
aufstehen Ortsgruppe Stuttgart und Ludwigsburg
Bruchsaler-Friedensinitiative
DFG-VK Stuttgart
DGB Stadtverband Stuttgart
DIDF Jugend Stuttgart
DIDF Stuttgart (Freundschafts-und Solidaritätsverein Stuttgart e.V.
DIE LINKE Landesverband Baden-Württemberg
DIE LINKE Kreisverband Stuttgart
DKP Baden-Württemberg
DKP Rems Murr
DKP Stuttgart
Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba Regionalgruppe Stuttgart
Friedensinitiative Schorndorf
Friedensplenum / Antikriegsbündnis Tübingen e.V.
Friedensbündnis Esslingen
Friedensbündnis Karlsruhe
Friedenstreff Bad Cannstatt
Friedenstreff Stuttgart-Nord
Gesellschaft Kultur des Friedens
Informationsstelle Militarisierung (IMI)
Naturfreunde Stuttgart e.V
Ohne Rüstung Leben
pax christi Diözesanverband Rottenburg-Stuttgart
Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) Stuttgart
Stuttgarter Krisenbündnis
Vaihingen Ökologisch Sozial (VÖS)
ver.di-Bezirk Stuttgart
ver.di-Ortsverein Stuttgart.
Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten Baden Württemberg e.V. (VVN-BdA)
Wählervereinigung Tübinger Linke e.V
Waldheim Gaisburg e.V.
Waldheim Stuttgart e.v. "Clara Zetkin Haus"
Zukunftsforum Stuttgarter Gewerkschaften


Gökay Akbulut, MdB, DIE LINKE
Michel Brandt MdB Die Linke
Heike Hänsel MdB Die Linke
Reiner Hofmann,Stuttgart
Tobias Pflüger MdB Die Linke
Reinhard Püschel, DKP-Stadtrat Heidenheim
Bernd Riexinger MdB Die Linke
Paul Russmann, Beirat Ohne Rüstung Leben.
Jessica Tatti, MdB Die Linke
Lydia und Thomas Trüten, Esslingen
 

Das letzte Jahr hat gezeigt, wie verletzlich unsere Erde und das Leben der Menschen ist. Der Klimawandel, zu dem das Militär als einer der größten Umweltzerstörer erheblich beiträgt, verursachte zahlreiche Naturkatastrophen. Eine lange als drohende Möglichkeit vorhergesagte Pandemie stieß vielerorts auf ein unvorbereitet ausgestattetes und auf Gewinnoptimierung zusammen gespartes Gesundheitswesen und forderte und fordert weiter zahlreiche Opfer.  
In weiten Teilen der Welt ist die Ernährungssituation prekär. Hunger, Armut und Krieg zwingen Millionen zur Flucht. Angesichts dieser Herausforderungen wirken die parallel dazu bewusst und planvoll betriebene militärische Hochrüstung und die vielen unvermindert opferreich und grausam geführten Kriege als Brandbeschleuniger.  
 
Gesundheit statt Rüstung!
 
Ausgerechnet zu einem Höhepunkt der Coronapandemie im Dezember, als die Intensivstationen sichtbar überlastet und unterfinanziert waren, stieg der Rüstungshaushalt auf eine Rekordsumme von  53 Mrd Euro (einschließlich der in anderen Haushaltstiteln verstecken Posten) – bei gleichzeitiger Senkung der Ausgaben für Gesundheit um 5,95 Milliarden Euro! Es ist mehr als zynisch, wenn die Bundesregierung in ihr „Konjunktur- und Zukunftspaket“ zur Bekämpfung der Coronapandemie 3,2 Mrd. für die Aufrüstung der Bundeswehr einstellt.
 
Eine solche Politik ist obszön.  
 
Weg mit den Atomwaffen!
 
Fassungslos stehen wir vor der Tatsache, dass weltweit 1800 Atomwaffen in ständiger Bereitschaft gehalten werden. Der Einsatz eines Bruchteils von ihnen würde alles Leben auf der Erde auslöschen. Gleichzeitig wurden auf Initiative der USA nahezu alle noch gültigen Rüstungskontrollverträge gekündigt. Der am 22.Januar diesen Jahres in Kraft getretene UNO Atomwaffenverbotsvertrag dagegen, wurde weder von den USA noch den NATO-Staaten, noch von allen anderen  Atomwaffen-Staaten unterschrieben. Doch statt den Atomwaffenverbotsvertrag zu unterzeichnen, will die Bundesregierung 138 neue Kampfflugzeuge anschaffen. Darunter sind 30 F-18 Kampfjets, die für den Einsatz von US-Atomwaffen im Rahmen der so genannten "Nuklearen Teilhabe" vorgesehen sind.
 
Schluß mit dem Säbelrasseln!
 
Wir sehen mit Sorge eine zunehmend aggressiver werdende politische Rhetorik vor allem gegenüber Russland und China. Diese wird begleitet von einer militärischen Einkreisungspolitik: durch die Ausdehnung der NATO, Manöver und Truppenaufmärsche in Osteuropa und im Südchinesischen Meer.  Das führt zu einer Eskalation der militärischen Provokationen durch immer ausgedehntere militärische Machtdemonstrationen.
Die Bundeswehr befindet sich in zahlreichen Auslandseinätzen. In Afghanistan bleibt die Bundeswehr trotz Verhandlungen und US-Truppenabzug weiter militärisch aktiv.
Der Bundeswehreinsatz in Mali wurde auf die gesamte Sahelregion ausgeweitet. Innerhalb der EU treibt die Bundesregierung gemeinsam mit Frankreich den Ausbau der EU als eigenständige geopolitisch agierende Militärmacht weiter voran.
 
Umdenken!
 
Es ist höchste Zeit, sich auf die wirklichen Probleme zu konzentrieren, anstatt der Wahnidee nachzulaufen, irgendeine Menschheitsbedrohung könne durch Waffen, Militär und Krieg gelöst werden! 
 
Wir brauchen ein Umdenken.
Wir brauchen eine neue Politik der Zusammenarbeit statt der Konfrontation!
Wir brauchen diplomatische und politische Methoden der Konfliktbewältigung, statt ständig neue Kriegs- und Militäreinsätze.
 
Wir fordern:
  • Abrüsten statt aufrüsten! Kein Geld für Waffen und Militär, sondern für Bildung, Gesundheit, ein solidarisches Sozialsystem, für zivile internationale Solidarität zur Angleichung der weltweiten Lebensverhältnisse auf einem menschenwürdigen Niveau.
  • Beendet den atomaren Wahnsinn! Beitritt Deutschlands zum UN-
  • Atomwaffenverbotsvertrag und Initiativen zu seiner Durchsetzung! Abzug der Atomwaffen aus Deutschland!
  • Eine neue Entspannungspolitik weltweit! Schluss mit dem militärischen Aufmarsch nach Osten. Brücken für Menschen, nicht für Panzer! 
  • Fluchtursache Krieg überwinden. Sichere Häfen für Flüchtlinge!
  • Rüstungsexporte stoppen! Konversion von Rüstungsunternehmen und
  • militärischen Liegenschaften!
  • US-Kommandozentralen EUCOM und AFRICOM schließen!
  • Sofortige Beendigung aller Auslandseinsätze der Bundeswehr! 
  • Austritt aus der NATO mit dem Ziel ihrer Auflösung. 
  • Kein Ausbau der EU zur Militärunion! (PESCO)
  • Mehr Friedensbildung!
Keine Bundeswehr in Bildungseinrichtungen, auf Ausbildungsmessen und in
unserem Stadtbild. Kein Werben fürs Sterben – keine Normalisierung des Militärs!
Deshalb rufen wir auf zum Ostermarsch!


Den Ostermarsch 2021 unterstützen!

Wie in jedem Jahr ist die Unterstützung verbunden mit der Bitte, entspre­chend de

eigenen Möglichkeiten auch zu den Kosten der Aktion beizutragen.


Wiederum wie in früheren Jahren gilt die Faustregel:
Einzelpersonen 10 €,
örtliche Gruppen 25 €,
überregionale Organisationen 125 €

Die Bankverbindung

für Einzelpersonen, die ihren Beitrag bei der Steuer geltend machen können, lautet:

Förderverein Frieden e.V.

Iban: DE95 6009 0100 0563 1310 04 Bic: VOBADESSXXX


für Organisationen und alle anderen: Paul Russmann Skto. Friedensnetz,

DE52 6001 0070 0006 5207 06 PBNKDEFFXXX


Die Rückmeldung für die Unterzeichnung bitte an: buero@friedensnetz.de

oder ans Friedensbüro, Spreuergasse 45, 70372 Stuttgart



Weitere Ostermärsche in Baden-Württemberg

(neuester Stand immer auf www.friedensnetz.de und www.friedenskooperative.de)



Karsamstag 3. April



Ellwangen "Frieden schaffen ohne Waffen: Atomwaffen sofort abschaffen! 92 % der Deutschen fordern, den UN-Atomwaffen-Verbotsvertrag zu unterzeichnen",

10.30 Uhr, am Fuchseck,


Ulm "Gemeinsam für Frieden und Abrüstung! Nie wieder Krieg! Gegen Rassismus und Ausgrenzung"

12 Uhr, Wilhelmsburgkaserne,

13.30 Uhr, Abschlußkundgebung Uhr Hans-und-Sophie-Scholl-Platz


Offenburg

14 Uhr Innenstadt Ostermarsch


Ostermontag, 5. April


Müllheim 2020, 24. Ostermarsch „Entschieden für Frieden und gegen rechte Hetze

14 Uhr, Robert-Schumann-Kaserne, Auftakt anschl. Demo in die Stadt zur

15 Uhr Abschlusskundgebung Marktplatz


Überlingen: Internationaler Bodensee Friedensweg 2021 "

Info: bodensee-friedensweg.org


Impressum Spenden:


Friedensnetz Baden-Württemberg, www.friedensnetz.de, buero@friedensnetz.de

ViSdP: D. Lachenmayer, Spreuergasse 45, 70372 Stuttgart


Spenden für Friedensarbeit:

Baden-württembergischer Förderverein für Frieden e.V. DE95 6009 0100 0563 1310 04

Download:

Aufruf Ostermarsch 2021 (461 KB / 2 S.)

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