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01.10.2020

Bundesweiter dezentraler Aktionstag

Stoppt den Krieg!

Samstag, 1. Oktober 2020, 11:58 Uhr
Abschlusskundgebung um ca . 14 Uhr

Stuttgart, Arnulf Klett-Platz vor dem Hbf

Demonstration und Kundgebung in Stuttgart
 

Keinen Euro für Krieg und Zerstörung!
Statt dessen Milliarden für eine soziale, gerechte und ökologische Friedenspolitik!
Stoppt den Krieg! Verhandeln statt Schießen!


download: Demonstration und Kundgebung in Stuttgart

Für das Erreichen dieser Ziele verlangen wir Abrüstung statt Aufrüstung und die Abkehr von jeglicher kriegerischer Eskalation!

Die zwei bundesweiten Netzwerke „Bundesausschuss Friedensratschlag“ und „Kooperation für den Frieden“ rufen gemeinsam die Bevölkerung auf, sich am bundesweiten dezentralen Aktionstag zu beteiligen und entschieden den Politikwechsel hin zu Frieden und Abrüstung zu fordern.


Wir fordern

  • Waffenstillstand und Verhandlungen - Waffenlieferungen eskalieren und verlängern den Krieg - nur Diplomatie, Dialog und Kooperation können den Krieg in der Ukraine und die Kriege überall auf der Welt beenden und weitere verhindern

  • Gegenseitige Sicherheitsgarantien zwischen Russland und der NATO unter Berücksichtigung der Sicherheitsinteressen der Ukraine

  • Keine 2% des Bruttoinlandsprodukts für den jährlichen Rüstungshaushalt sowie Umwidmung des 100 Milliarden Aufrüstungspakets in ein Investitionsprogramm für Soziales, Umwelt, Gesundheit und Bildung

  • Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland und die Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrags durch die Bundesregierung

  • Internationale Kooperation in Europa und weltweit als Grundlage für eine Politik der gemeinsamen Sicherheit und zur notwendigen Bekämpfung der Klimakatastrophe und der Armut

  • Stopp der katastrophalen Wirtschafts- und Finanzblockaden, unter denen die Menschen weltweit leiden

  • In Stuttgart fordern wir zusätzlich: Africom und Eucom schließen


Wir unterstützen diese Initiative der „Kooperation für den Frieden“ und des „Bundesausschuss Friedensratschlag“ mit einer

Demonstration und Kundgebung in Stuttgart

am Samstag, den 1. Oktober 2022

11.55 Uhr Arnulf Klett-Platz vor dem Hbf


Ich / wir unterstützen diesen Aufruf

Organisation oder Gruppe:______________________________________________________________

Einzelperson oder Kontaktperson zur o.g. Org.: _____________________________________________

Email, ______________________________________________________________________________

Ich / Wir tragen mit einem Betrag von ____________ € zur Finanzierung bei. (siehe Faustregel)

Unterschrift: ______________________________________________________________

Deine / Eure Unterstützung ist verbunden mit der Bitte, entspre­chend den eigenen Möglichkeiten auch zu den Kosten der Aktion beizutragen.

Es gilt die Faustregel: Einzelpersonen 10 €, örtliche Gruppen 25 €, überregionale Organisationen 125 €; es darf aber gerne auch etwas mehr sein …



Die Bankverbindung

für Einzelpersonen, die ihren Beitrag bei der Steuer geltend machen können, lautet:

Förderverein Frieden e.V.

Iban: DE95 6009 0100 0563 1310 04 Bic: VOBADESSXXX 



für Organisationen und alle anderen: Paul Russmann Skto. Friedensnetz,

DE52 6001 0070 0006 5207 06 PBNKDEFFXXX



Die Rückmeldung für die Unterzeichnung bitte an: buero(at)friedensnetz.de

oder ans Friedensbüro, Spreuergasse 45, 70372 Stuttgart

17.09.2022

Protest des Friedensrats Markgräflerland

Gegen Militärspektakel und Krieg

Gegen den Aufmarsch der Deutsch-Französischen-Brigade in Müllheim

Protest des Friedensrats Markgräflerland gegen den Aufmarsch der
Deutsch-Französischen-Brigade in Müllheim

Bilder und Presseberichte
http://www.friedensrat.org/pages/aktionen/2022/gegen-militaerspektakel-und-krieg.php
 
Am 17. September marschierten auf dem zentralen Platz in Müllheim Soldaten der Deutsch-Französischen Brigade auf und zogen anschliessend durch die Stadt in die Robert Schuman Kaserne.
Der Friedensrat Markgräflerland hatte schon im Vorfeld seine Kritik an diesem Militäspektakel begründet. Auch mit diesem Zitat von Kurt Tucholsky, dass von den Friedensaktivisten vor der Kaserne der Brigade in Müllheim  aufgespannt wurde: "Jubel über militärische Schauspiele ist eine Reklame für den nächsten Krieg!"
Andere Transparente machten deutlich:"Jeder Krieg ist Mord!" und "Krieg beginnt hier".  Auch in Müllheim, wo Soldaten ausgebildet werden, um Kriege zu führen.
Nicht nur Transparente machten auf die Anliegen der Friedensaktivisten aufmerksam. Ballons mit der Friedenstaube, mit Gas befüllt, waren friedlicher Gegensatz zum späteren militärischen Spektakel.
Kinder mochten die Friedensballons. Manche ihrer Eltern nicht.  Selbst ein Soldat tauschte - zumindest für kurze Zeit - seine Waffen gegen die Friedenstaube.
"Frieden schaffen - Ohne Waffen!" schallte der Marschkolonne der Soldaten von den Friedensleuten entgegen, als die Soldaten mit " klingendem Spiel" in die Kaserne zogen, als hätte die Welt sich seit 1914 nicht geändert.
Mit den Ballons fand die Friedenstaube auch Eingang auf das Kasernengelände und mit den auffliegenden Ballons war der Wunsch verbunden:" "Du sollst fliegen, Friedenstaube, allen sag es hier, daß nie wieder Krieg wir wollen, Frieden wollen wir."

Bilder und Presseberichte
http://www.friedensrat.org/pages/aktionen/2022/gegen-militaerspektakel-und-krieg.php
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Im Chaos unserer Zeit bleiben wir dabei:
Diplomatie statt Krieg:
Den Konflikt um die Ukraine friedlich lösen!
http://www.friedensrat.org/pages/themen/im-chaos-unserer-zeit-der-krieg-um-die-ukraine.php
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Für eine menschliche Welt in Frieden! Entschieden gegen rechts

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1.09.2022

Antikriegstag 2022 im Markgräflerland

Gegen Krieg und Militärspektakel

Antikriegstag 2022 im Markgräflerland

 

Am 1. September vor 83 Jahren griff Nazi-Deutschland das Nachbarland Polen an und begann damit den Zweiten Weltkrieg, der mehr als 60 Millionen Menschen das Leben kostete. Der Antikriegstag  am 1. September ist ein zentraler Tag der Erinnerung und des Mahnens: Kriege kommen nicht über uns – sie werden gemacht. Gewalt geht von Menschen aus – und trifft Menschen. Sie werden getötet, verwundet und vertrieben. Ihr Leben wird bis in die Grundfesten erschüttert - während andere aus Kriegen Profite schlagen und ihre Machtinteressen durchsetzen.

Daran erinnern die Gewerkschafts- und die Friedensbewegung nicht nur am Antikriegstag: Es soll kein Krieg von deutschem Boden ausgehen - und auch nicht von anderswo.

83 Jahre nach Beginn des grauenhaften Vernichtungskrieges gibt es Gründe genug, dieses Bekenntnis zu erneuern und laut und vernehmlich NEIN zu sagen zu Krieg, Kriegseinsätzen, Kriegsvorbereitung und Kriegsverharmlosung.

"Für den Frieden! -Gegen einen neuen Rüstungswettlauf! - Die Waffen müssen endlich schweigen", so ist die Erklärung des deutschen Gewerkschaftsbundes zum Antikriegstag am 1. September 2022 überschrieben. Und weiter heisst es: " „Nie wieder Krieg!“ – das ist und bleibt die Grundüberzeugung des DGB und seiner Mitgliedsgewerkschaften. Jeder Krieg ist ein Angriff auf die Menschheit und die Menschlichkeit. Aus dieser Überzeugung unterstützen wir die Friedensbewegung mit unserer gewerkschaftlichen Kraft. ... Der Ukraine-Krieg darf uns nicht zu dem Irrglauben verleiten, Frieden ließe sich mit Waffen schaffen."

Nur wenig später, am 17. September sollen entgegen diesen Forderungen Soldaten der Deutsch-Französischen Brigade durch Müllheim marschieren.  Der Auftakt des Militärspektakels erfolgt um 9.30 Auf dem Markgräfler Platz in Müllheim, anschließend gibt es eine Militärparade zur Robert-Schuman-Kaserne, in der dann ein Tag der offenen Tür stattfindet.  Anlass ist die Stationierung dieses militärischen Großverbandes in Müllheim vor 30 Jahren, dessen Soldaten  zur weltweiten Kriegsführung ausgebildet und ausgerüstet sind. Und inzwischen auch von dieser Ausbildung Gebrauch machen und weltweit Kriege führen.

Der Friedensrat Markgräflerland protestiert gegen dieses Militärspektakel und wird in der Zeit von 9 bis 19 Uhr vor den Toren der Kaserne anwesend sein, um gegen dieses Werben fürs Sterben zu protestieren und sich für zivile Konfliktlösungen einzusetzen.

Heute seien nicht archaische Kriegsvorbereitungen nötig, sondern intelligente Friedenslösungen betont der Friedensrat.  In dem Flyer an die Besucher heißt es weiter: „Für keinen Konflikt dieser Erde gibt es eine Lösung mit Mitteln der Gewalt. Einen gerechten Krieg gibt es nicht – nur einen gerechten Frieden. Widersetzen Sie sich der kriegerischen Logik in der gegenwärtigen Politik, die immer noch behauptet, wenn du den Frieden willst, bereite den Krieg vor.  Das war immer eine gefährliche, unsinnige Lehre. Es gibt eine Alternative. Sie lautet: Wenn du den Frieden willst, bereite den Frieden vor.“

Gegen dieses Militärspektakel protestiert der Friedensrat Markgräflerland, denn:

  • Öffentliche Militäraufmärsche sind psychologische Kriegsvorbereitung. Sie dienen dazu, die Bürgerinnen und Bürger an das Militär im öffentlichen Raum zu gewöhnen. Schon Kurt Tucholsky betonte, dass „Jubel über militärische Schauspiele Reklame für den nächsten Krieg ist.“
  • 30 Jahre Deutsch-Französische-Brigade in Müllheim sind für den Friedensrat Markgräflerland kein Grund zum Feiern. Nach Ende des 2. Weltkrieges hieß es: Nie wieder Krieg!  Statt dessen wird heute von den Oberen in Deutschland die  Bundeswehr in Kriege in aller Welt geschickt. Die Deutsch-Französische-Brigade ist die Speerspitze der militärischen Kräfte von NATO und EU, gegenwärtig sind Soldaten der Brigade unter anderem in Rumänien stationiert.
  • Die Brigade ist und kann nicht Symbol deutsch französischer Freundschaft sein. Waffenbrüderschaft bedeutet nicht Völkerfreundschaft. Kriege werden nicht weniger verwerflich, wenn sie gemeinsam von Soldatinnen zweier ehemals verfeindeter Nationen geführt werden. Sie ist Instrument des Völkermords und nicht der Völkerfreundschaft.
  • Die Standorte der Brigade sollen in den kommenden Jahren nochmals mit Millionen Euro Steuergeldern ausgebaut werden; allein für den Standort Müllheim sind dafür 30 Mill. € vorgesehen.  Der Friedensrat Markgräflerland wendet sich gegen die weltweiten Bundeswehreinsätze und gegen den deswegen steigenden Rüstungsetat. Was wir brauchen sind mehr Lehrer und Krankenschwestern; nicht aber mehr Soldaten.

Friedensrat Markgräflerland



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2.08.2022

Porajmos

Erinnerung an den Völkermord der Nazis an Sinti und Roma


Jahrestag der Ermordung der nach Auschwitz deportierten Roma und Sinti am 2. August 1944

Porajmos
Erinnerung an den Völkermord der Nazis an Sinti und Roma
 
Porajmos heißt in der Sprache der Roma:
das große Verschlingen der europäischen Roma und Sinti durch die Nazis.
In den Jahren der Nazidiktatur in Deutschland sollten Roma und Fahrende vernichtet werden. In ganz Europa wurden Hunderttausende von ihnen  von den Faschisten ermordet. In Deutschland überlebten nur ein paar Tausend Sinti und Roma den Holocaust und die Konzentrationslager. Dennoch wurde die Frage der Massentötung von Roma bei den Nürnberger Prozessen nicht einmal aufgeworfen.
Bis zum Herbst 1944 wurden insgesamt 23.000 Roma und Sinti nach Auschwitz deportiert und im sogenannten "Zigeunerlager" inhaftiert. Die meisten von ihnen starben in den Gaskammern, durch Zwangsarbeit oder die unmenschlichen Lebensbedingungen, durch grauenhafte Behandlung während schwerster „Zwangsarbeit“; sie wurden verhungert, medizinische Versorgung erhielten sie nicht. Stattdessen wurden sie ermordet durch "medizinisxche Versuche".
Am 16. Mai 1944 htten sich ca. 6000 Menschen – Männer, Frauen, Ältere und Kinder –  in den Barracken des „Z-Familienlagers“ verbarrikadiert. Sie waren vom Widerstands-Netzwerk innerhalb des Lagers darüber informiert worden, dass das Lager nachts „liquidiert“ werden sollte. Daher entschlossen sie sich, dagegen zu kämpfen. Sie hatten sich mit Werkzeugen, Steinen und vor allem mit Mut und Entschlossenheit der SS entgegengestellt, als diese kam, um sie in die Gaskammern zu bringen.
Und dennoch wurden sie alle ermordet.
Das 'Zigeunerlager' wurde in der Nacht vom 2. auf den 3. August 1944 "liquidiert", d.h. mehr als 4000 Menschen wurden in den Gaskammern ermordet.
Porajmos heißt in der Sprache der Roma: das große Verschlingen der europäischen Roma und Sinti durch die Nazis.
Aus Anlass des Jahrestages der Ermordung der nach Auschwitz deportierten Roma und Sinti am 2. August 1944 hat der Friedensrat Markgräflerland ein Transparent in Müllheim angebracht, damit der Nazi Völkermord an Roma und Sinti aus ganz Europa nicht vergessen wird.
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Den Konflikt um die Ukraine friedlich lösen!
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Für eine menschliche Welt in Frieden! Entschieden gegen rechts

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