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2.08.2022

Porajmos

Erinnerung an den Völkermord der Nazis an Sinti und Roma


Jahrestag der Ermordung der nach Auschwitz deportierten Roma und Sinti am 2. August 1944

Porajmos
Erinnerung an den Völkermord der Nazis an Sinti und Roma
 
Porajmos heißt in der Sprache der Roma:
das große Verschlingen der europäischen Roma und Sinti durch die Nazis.
In den Jahren der Nazidiktatur in Deutschland sollten Roma und Fahrende vernichtet werden. In ganz Europa wurden Hunderttausende von ihnen  von den Faschisten ermordet. In Deutschland überlebten nur ein paar Tausend Sinti und Roma den Holocaust und die Konzentrationslager. Dennoch wurde die Frage der Massentötung von Roma bei den Nürnberger Prozessen nicht einmal aufgeworfen.
Bis zum Herbst 1944 wurden insgesamt 23.000 Roma und Sinti nach Auschwitz deportiert und im sogenannten "Zigeunerlager" inhaftiert. Die meisten von ihnen starben in den Gaskammern, durch Zwangsarbeit oder die unmenschlichen Lebensbedingungen, durch grauenhafte Behandlung während schwerster „Zwangsarbeit“; sie wurden verhungert, medizinische Versorgung erhielten sie nicht. Stattdessen wurden sie ermordet durch "medizinisxche Versuche".
Am 16. Mai 1944 htten sich ca. 6000 Menschen – Männer, Frauen, Ältere und Kinder –  in den Barracken des „Z-Familienlagers“ verbarrikadiert. Sie waren vom Widerstands-Netzwerk innerhalb des Lagers darüber informiert worden, dass das Lager nachts „liquidiert“ werden sollte. Daher entschlossen sie sich, dagegen zu kämpfen. Sie hatten sich mit Werkzeugen, Steinen und vor allem mit Mut und Entschlossenheit der SS entgegengestellt, als diese kam, um sie in die Gaskammern zu bringen.
Und dennoch wurden sie alle ermordet.
Das 'Zigeunerlager' wurde in der Nacht vom 2. auf den 3. August 1944 "liquidiert", d.h. mehr als 4000 Menschen wurden in den Gaskammern ermordet.
Porajmos heißt in der Sprache der Roma: das große Verschlingen der europäischen Roma und Sinti durch die Nazis.
Aus Anlass des Jahrestages der Ermordung der nach Auschwitz deportierten Roma und Sinti am 2. August 1944 hat der Friedensrat Markgräflerland ein Transparent in Müllheim angebracht, damit der Nazi Völkermord an Roma und Sinti aus ganz Europa nicht vergessen wird.
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18.07.2022

Besuch bei der Deutsch-Französischen Brigade

Kein Werben fürs Sterben


Brief des Friedensrats Markgräflerland an die Bundesministerin der "Verteidigung" anlässlich ihres Besuches bei der Deutsch-Französischen Brigade in Müllheim am 19. Juli 2022

"Sehr geehrte Frau Ministerin,

wie immer Sie auch unsere Haltung zu den Fragen von Krieg und Frieden beurteilen mögen, wie immer Sie das Wirken solcher Gruppierungen wie der unsrigen bewerten mögen, zumindest eine Folge hat unser Handeln für Sie:

Sie haben nicht in unserem Namen zu sprechen, sie haben nicht für Deutschland zu sprechen. Nehmen Sie zur Kenntnis , daß es -  wie in Deutschland überhaupt - auch in Müllheim, erfahrene Menschen gibt, die es Ihnen nicht erlauben, für sie zu sprechen, weil sie wissen, Krieg ist Krieg und keine noch so ausgeklügelte Wortschöpfung vermag zu verbergen: Krieg ist ein Verbrechen.

Daher nehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Friedensrates Müllheim Ihren Besuch in Müllheim zum Anlaß, Sie an die Sätze Gustav Heinemanns zu erinnern: „Ich sehe als erstes die Verpflichtung, dem Frieden zu dienen. Nicht der Krieg ist der Ernst­fall, ... ,  sondern heute ist der Frieden der Ernst­fall, in dem wir alle uns zu bewähren haben. - Hinter dem Frieden gibt es keine Existenz mehr."

Werden Sie dieser Forderung gerecht."


17.03.2022

Eine lebensgefährliche Eskalation zum Krieg!

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